Seelenlicht - Lebe Dein wahres Selbst
Mein Blog

Das Geschenk der Angst - Teil 1

Warum Angst (auch) dein
bester Freund ist!

TEIL 1




Dieser Artikel stellt den ersten Teil einer Reihe dar, in welcher es um die liebe ANGST geht. Angst, welche von Enge kommt, hat so einen negativen Ruf in unserer Gesellschaft und wird tunlichst vermieden.
Wer will schon über die Angst sprechen?
Doch wenn wir erkennen, dass auch in der Angst LIEBE ist, ja sie sogar ein vom Leben geschickter Engel ist, dann können wir mehr und mehr unser aller HERZ dafür öffnen und sie in FREUDE, FRIEDEN und LIEBE verwandeln!

Wenn wir erkennen, dass in der Angst ein wunderbarer Lebensgefährte steckt, so können wir sogar
DURCH die ANGST LIEBE erfahren.

Angst ist im Spiel der Dualität zwar das Gegenteil der Liebe, aber wenn die Dualität wegfällt und wir hinter diesen Schleier blicken, erkennen wir, dass sie nur eine weitere Form der LIEBE ist und es an ihr nichts, aber auch gar nichts zu fürchten gibt!

Und wenn wir die Angst nicht mehr als unseren Feind betrachten, brauchen wir auch nichts mehr zu fürchten.
Und ohne Furcht fällt der Kampf weg und ohne Kampf… ja da kommen wir uns wieder alle näher!

Es klingt ironisch, aber:

"Nicht das Annehmen der Liebe, sondern das Annehmen der Angst löst überhaupt erst den Schleier der Trennung auf!"

Wie das geht, erfährst du hier in dieser Reihe.
 

 ------------------------------------------------------------------------------------


Das erste Geschenk der Angst:
„Ich bin dein Bodyguard und sichere
dir dein Leben!“
 

Wer liebt sie schon, die Angst?
Dieses eklige, uns einengende
und bedrückende Gefühl der Furcht?

Ich selbst kann nur ein Lied davon singen… hat sie mich doch über Jahrzehnte hinweg auf Schritt und Tritt begleitet, dass man sagen konnte, ich laufe als wandelnder Angsthase durchs Leben:-) Und das war auch oft so!

Angst nicht gut genug zu sein,
Angst nicht richtig zu sein,
Angst vor Verlust,
Angst abgelehnt zu werden,
Angst vor der Zukunft,
Angst nicht liebenswert zu sein,
Angst vor Krankheit und so weiter...

Doch rückblickend darf ich das Geschenk der Angst als segensreich anschauen und bin so dankbar, dass ich sie erleben - und ab und an immer noch spüren darf!
Wann immer heute die Angst auftaucht, bekämpfe ich sie nicht länger, sondern nehme sie und ihr Geschenk mit einem lächelnden Herzen an. Sie ist ein guter Freund geworden und ich möchte dir hier gerne erklären, warum sie das für uns alle sein kann!

Das erste und ursprünglichste Geschenk der Angst, ist:
"Ich sichere dir dein Leben!"

Angst hat ohne Zweifel einen hohen Stellenwert, wenn es darum geht, uns das Leben sicherer zu machen. Und sicherer meint hier, uns vor echten (und keine imaginären und künstlichen) Bedrohungen zu schützen!
Stelle dir nur vor, ein wildgewordenes Tier, das nach dir trachtet (etwa ein Bär in der Wildnis) steht urplötzlich vor dir, fletscht seine Zähne und knurrt dich an. Würdest du da wirklich stehen bleiben wollen und voller Leichtigkeit deinen Tod erwarten?

Die LIEBE in dir ermahnt dich hierbei zu handeln und das tut sie, indem sie in dir das körpereigene Hormon Adrenalin in hohen Dosen ausschüttet und somit Angst erzeugt. Adrenalin mobilisiert in dir wahre Kräfte, damit du stärker, schneller und für den Moment hochkonzentriert sein kannst. Dieses Hormon, welches im Nebennierenmark gebildet wird, nennt man auch gerne das Kampf- und Stresshormon.

Der Befehl, welcher den Nieren den Impuls für die Produktion dieses Hormons gibt, stammt aus unserem Reptiliengehirn. Das Reptiliengehirn – auch Hirnstamm genannt – ist der älteste und tiefliegenste Teil des menschlichen Gehirns, welches sich vor ca. 500 Millionen Jahren im Laufe der Evolution entwickelt hat.

Diese Entwicklung des menschlichen Denkapparats war absolut notwendig, um unser Überleben in Zeiten der Unsicherheit und der Gefahr zu gewährleisten!
Früher war der Mensch der Natur gegenüber noch um einiges hilfloser ausgesetzt und brauchte deshalb urtümliche Strategien, sein Leben zu sichern. Diese Strategie funktionierte früher und auch heute immer noch auf gleiche Weise: Wann immer Gefahr lauert (früher waren es oft bedrohliche Tiere), greift das Reptiliengehirn auf drei mögliche Strategien zurück, die da wären:

Flucht, Starre oder Kampf!

Bei der Flucht wird das Adrenalin im Körper abrupt hochgefahren, damit der Mensch früher (und auch heute) zügig die Beine in die Hände nehmen konnte. Bei der Starre wählte das Reptiliengehirn die Strategie des sich „Totstellens“, in der Hoffnung das Tier so zu täuschen. Und später, als der Mensch die Fähigkeit erlangte, Waffen herzustellen, wählte das Gehirn auch die Option des Kampfes, in der wiederum Adrenalin ausgeschüttet wurde.

Kurzum:
Hier kommt die Angst als Geschenk
der Lebenssicherung zu uns!

Sie ist wie ein über uns wachender Bodyguard, der uns vor Gefahren aller Art schützen möchte.

Und solange das Stresshormon in Balance bleibt, ist dieses Geschenk ein wahrer Segen für Notfälle!
Für Notfälle deshalb, weil sie sonst auf Dauer uns mehr Schaden als Nutzen bringt. Denn leider ist es so, dass die meisten Menschen sich in einem andauernden Kampfmodus befinden, in welchem permanent Adrenalin ausgeschüttet wird. Und dieses chronische Ausschütten ist es, das unseren Körper schadet und auf Dauer krank machen kann – und nicht die Angst per se!

Denn obwohl wir längst nicht mehr in Zeiten leben, in welcher wir uns vor der Natur und den wilden Tieren (im Normalfall!) fürchten müssten, kommen viele von uns nicht aus dem Kampfmodus heraus. Heute sind es wohl keine wilden Tiere mehr, aber dafür umso wildere Zukunftsfantasien und –Sorgen, welche das Gehirn veranlasst, uns in den drei Strategien permanent zu halten: Flucht, Starre und Kampf.

In dieser Hinsicht sind uns die Tiere eindeutig voraus! Da sie nicht wie wir über einen Verstand verfügen (ein Glücksfall?), der über seine Kreativität von sich aus Zukunftssorgen erschaffen kann, erleben sie nur einen akuten und begrenzten Anstieg des Adrenalins in ihrem Körper.

Ein Beispiel: Ein Reh begegnet in einem Wald einem Wolf. Dieser knurrt das scheue Reh an und ist bereit, es zu fangen. Blitzschnell erfasst das Gehirn des Rehs die brisante Lage, befiehlt den Nieren das Adrenalin hochzufahren und ermahnt so das Tier zur Flucht (denn Kampf wäre in dieser Situation unklug). Die Kraftreserven des Rehs werden augenblicklich mobilisiert und es verfolgt hochkonzentriert seinen Fluchtweg. Nun gehen wir davon aus, dass indieser Geschichte das Reh vom Glück gesegnet ist und dem Raubtier um Haaresbreite entkommt.
So sondiert es nach der erfolgreichen Flucht für eine kurze Weile noch einmal die Lage, um wirklich sicher zu gehen, ob der Wolf nicht doch noch irgendwo lauert.
Doch dann wird es alsbald schon vom frischen Gras welches vor ihr sich ausbreitet abgelenkt. Nun, fünfzehn Minuten nachdem es dem Wolf entkommen ist, grast es friedlich auf der Weide, ganz versunken im JETZT, im Genuss des Grasens.

Wäre das besagte Reh aber ein Mensch, so würde es sich weiterhin den Kopf darüber zerbrechen, ob der „böse“ Wolf doch noch wiederkommen könnte… und somit in der permanenten Furcht leben und bleiben!

Denn der Mensch hat im Gegensatz zum Tier die Fähigkeit, sich Zukunftsängste und Sorgen zu erschaffen und verweilt somit oft künstlich und unnötigerweise im Modus von: Flucht, Starre oder Kampf.




Tipp: Erkenne liebevoll an, dass die Angst (auch) in der Gestalt deines Bodyguards auftaucht! Sie möchte dich beschützen und dich vor Schmerz und Leid bewahren! Dies ist eine der Aufgaben der Angst und wenn wir sie erkennen, so braucht die Angst dich nicht länger zu „belästigen“!

Ein Beispiel: Du bemerkst beim Betrachten im Spiegel ein unförmiges und grosses Muttermahl auf deiner Haut. Sofort meldet sich die Angst und flüstert dir zu: „Das könnte was gefährliches sein. Vielleicht ist es Krebs, vielleicht auch nicht. Ich möchte dich deshalb darauf hinweisen, dass es eventuell was Bedrohliches sein kann. Bitte beachte es und ignoriere dies nicht!“

Würden wir in diesem Beispiel die Botschaft der Angst als das was sie ist anerkennen, nämlich die Stimme unseres Bodyguards, so könnten wir dann der Angst entgegnen: „Ich danke dir liebe Angst, dass du mich auf dieses „Problem“ aufmerksam machst. Ich werde mich darum kümmern, indem ich es einem Spezialisten (Hautarzt) zeige.“

Die Angst – auch in Form des Bodyguards – will dich niemals tyrannisieren.Sie will dich einfach schützen, denn dies ist nun mal ihre  primärere und ursprünglichste Aufgabe (eine weitere und neue Aufgabe im Zuge des goldenen Zeitalters kommt jetzt hinzu, siehe im zweiten Teil dieser Reihe).
Und wenn wir dies anerkennen und die Angst damit würdigen, statt sie zu ignorieren und wegzumachen, so wird sie uns dann auch in Ruhe lassen. Doch unser Bodyguard wird uns solange seine Botschaft einflüstern, bis wir sie verstanden und akzeptiert haben.

Und Hand aufs Herz: Wie oft schon haben wir zum Beispiel ein körperliches Problem so lange aus Angst hinausgezögert, bis wir dann doch den Gang zum Arzt wagten? Und dort angekommen, lautete dann die Diagnose des Arztes oft: „Sie können beruhigt sein, es ist überhaupt nichts schlimmes!“

Und wenn es doch was ernstes ist, so hat uns die Angst damit die Chance gegeben, dass wir noch genügend Zeit haben, das Problem in die Heilung zu bringen – es sei denn, wir haben die Angst aus der Angst heraus solange ignoriert, dass es wirklich schon zu spät ist…

Dies ist aber jetzt kein Aufruf dazu, paranoid zu werden und bei jeder Veränderung sofort den Hausarzt aufzusuchen! Wie immer spielt auch hier eine gesunde Vernunft die Rolle. Dennoch wollen wir die Angst annehmen, sie anhören und erlauben, dass sie das tun darf, was nun mal ihre Aufgabe ist: uns zu beschützen und uns aufmerksam zu machen, was unser Leben bedrohen könnte!

Merken wir uns also:
Das erste Geschenk der Angst ist die Sicherung
unseres Lebens! Ein wunderschönes und eines,
das wir dankbar annehmen dürfen!

Wenn wir jedoch dieses Geschenk nicht verstehen und in der Gefahr weiterleben, so dürfen wir uns dem zweiten Geschenk der Angst widmen. Das zweite Geschenk der Angst hilft dir nämlich dabei, das zuviel an Adrenalin in dir abzubauen und bringt dich sogar in einen Zustand des Friedens!

Das zweite Geschenk der Angst, ist: „Ich lehre dich darin den Moment, das JETZT, zu würdigen und zu leben!“ und wird im zweiten Teil dieser Reihe in der kommenden Woche vorgestellt.

Bis dahin:
Erlaube dir Frieden zu schliessen mit deiner Angst, denn sie ist und war niemals dein Feind, sondern dein steter Lebensbegleiter, welcher dich schützen möchte…
aus der LIEBE heraus zu deinem
kostbaren und einzigartigen LEBEN!



RSS Follow Fan werden

Letzte Einträge

Das Geschenk der Angst - Teil 2
Das Geschenk der Angst - Teil 1
Ich muss mich schützen! Ist das wahr?
Inkarnationsvertrag
3 Stolpersteine welche dich vom neuen Bewusstsein trennen

Kategorien

Angst ist LIEBE
Engel
Gedanke der Woche
Gesetz der Anziehung
Schöpferbriefe
Zeitenergie
erstellt von