Seelenlicht - Lebe Dein wahres Selbst
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Das Los ein Lichtarbeiter zu sein

Oder das Spiel von
Licht und Dunkelheit

- Die Schöpferbriefe Teil 8



Gehörst du auch zu denen, die sich rühmen ein Lichtarbeiter zu sein, oder die sich dies sehnlichst wünschen? Ein Lichtarbeiter oder gar –krieger zu sein zählt in der Esoterikbranche schliesslich zum guten Ton.
Aber dies ist längst nicht nur eine Mode der Neuzeit; der Lichtarbeiter tritt jetzt nur wieder im neuen Gewand auf. Und schon immer (oder seit es das Spiel von Licht und Dunkelheit in der Dualität gibt) wollte man möglichst zu den „Guten“ gehören.

So verurteilte man im Mittelalter Hexen und den Teufel als schlecht und böse. Und erkrankte man zu jener Zeit an der Pest, so war es die Strafe Gottes für das  frevelhafte Verhalten ihm gegenüber (ja, solch ein Gott muss wohl echte bedingungslose Liebe sein…).

Die Kirche rühmte sich damit, das Gute zu repräsentieren und im Namen Gottes begann sie dann das „Böse“ (also alle andersdenkenden Menschen) zu verfolgen und brutal aus der Welt zu schaffen. Und ja, ich bin der festen Überzeugung, dass viele der damaligen Christen wirklich aus tiefstem Herzen geglaubt hatten, dass das der wahre lichtvolle Weg sei!

Und vor über einem halben Jahrhundert stürzte ein Diktator ein ganzes Volk in den Krieg gegen das Böse, dass sie Juden nannten! Und ohne Zweifel, glaubten er und seine Schergen, dass dies notwendig sei und sie Recht hätten; schliesslich wollten sie ja in ihren Augen nur „Gutes“ tun…

Wir können also sagen: Die Sicht jedes sogenannten „Lichtarbeiters“ hängt immer von seiner Zeit ab in der er lebt und von dem, was er ethisch und moralisch für vertretbar hält!




Der Lichtarbeiter der Moderne
– Gegen was kämpft er denn?


Um ein „Lichtarbeiter“ zu sein, braucht man selbstverständlich nicht spirituell oder gar esoterisch angehaucht zu sein. Denn als ein solcher kann man sich schon bezeichnen, wann immer man glaubt, gegen das vermeintlich „Böse“ in der Welt ankämpfen zu müssen!
 
Und böse kann so vieles in den Augen der Lichtarbeiter sein: so zum Beispiel die krankmachenden Handystrahlen, die heimtückische Regierung und die Politiker darin, die Kriminellen, der schändliche Krieg, Menschen die Lügen, Menschen die nicht das glauben, was zu glauben gilt, Menschen, die andere unterdrücken und ausbeuten, und so weiter und so fort.
 
Ich bin mir sicher, du weisst welche
Kämpfe du gerade ausfichtst?
 
Einem jeden Lichtarbeiter liegt die unterschwellige Angst inne, die da wäre: schlecht und böse zu sein! Man will sich abheben, Flagge zeigen, um damit erkenntlich zu machen: „Ich bin gut, ich tue nur Gutes und darum bin ich doch liebenswert, oder?“
Früher erhoffte man sich dafür eine Belohnung vom lieben Gott, wenn man brav und artig blieb. Heute, in der modernen Esoterik, erhofft man sich vielleicht dadurch aufsteigen zu können, die Erleuchtung zu finden, oder eine dicke Belobigung vom weisen Rat zu bekommen…
 
Was auch immer, Fakt ist: Man will sich abgrenzen, will klar sagen: Ich gehöre zu den Guten und das Böse muss bekämpft werden!
 
Ach ja: Der weise Rat, die Engel, oder wer auch immer von der lichten Welt… wenn du glaubst, sie hätten dich zur Erde gesandt, um hier das Gute zu verkörpern, dann befänden sich jene selbst in der Dualität! Denn nur wenn sie selbst an das Spiel von Gut und Böse glauben, würden sie dich als Lichtbringer auf die Welt senden!
 
Wer auch immer sich dieses Spiel von Gut und Böse ausgedacht hatte, dem muss ein Kränzchen gewidmet werden! Denn es ist für so viele Menschen so schwierig daraus zu kommen. Denn: Alles was ich hier im Text sage, kannst du mit: „Da spricht der Teufel/das Böse durch ihn und er will mich nur vom rechten Weg abbringen“ kontern.
 
Doch mir liegt es fern, dich vorm weiteren spielen abzuhalten! Ein "Lichtarbeiter" zu sein, ist einfach nur ein weiteres Schöpfer-Spiel, welches wir so lieben und insofern genauso neutral wie jedes andere auch. Wenn du glaubst die Welt ist schlecht, so ist sie es auch. Du wirst immer Recht behalten, denn du bist der Schöpfer deiner Realität. Doch frage dich ehrlich, ob dir diese deine Wahrheit wirklich dient und dich glücklich macht?




Der ewige Kampf Gut gegen Böse


Schon im Kindesalter brachte man uns bei: dies ist gut und dies ist böse. Beobachte nur, wie die Kinder auf den mörderischen Mann im Film zeigen und sogleich sagen: „Das ist der böse Mann!“ Ob im Film, in Krimis oder in anderen Medien; gerne wird die Geschichte von Gut gegen Böse aufgegriffen. Die ganze Maschinerie von Hollywood lebt davon und nicht zu unterschätzen,ist: ohne dieses Spiel könnte die Medienlandschaft (Nachrichten, Zeitungen…) den Bankrott anmelden.

Es ist ein Spiel, das uns alle auf Trab hält
und starke Emotionen schürt!
 
Und warum auch nicht? Schliesslich leben wir das Spiel der Polarität und auch unser Gehirn bringt uns darin in Hochform ( siehe Schöpferbrief Teil 7). Seit mindestens nach Atlantis ist es gang und gäbe diesen Kampf auszufechten. Immer wieder glaubte eine jede Seite im Recht zu sein und dementsprechend konnte man, wie heute auch, für sich all die daraus entstehenden Handlungen „moralisch“ vertreten.
Und erst durch dieses Spiel konnte man überhaupt die Extreme der Dualität erkennbar machen!
 
Trotzdem muss ich ehrlich sagen: Dieses Spiel ist zermürbend und mir ist bislang noch kein einziger glücklicher Lichtarbeiter und –krieger aufgefallen! Alle, die ich erlebt habe, sind mit ständigem Kampf beschäftigt. Dies und jenes muss ausgemerzt werden! Man ist dauernd „gegen“ etwas und meint somit etwas „Gutes“ zu tun. Doch was wir wirklich damit anrichten ist der Kampf in uns selbst. Denn alles was wir nach aussen projizieren, muss ja den Anfang in uns selbst gemacht haben…




Gibt es das „Böse“ wirklich?


Kann man wirklich von einem stereotypisch bösen Menschen sprechen? Was ist denn böse und ab wann ist man das? Und wird man wirklich „böse“ geboren?
Hitler hätte sich bestimmt nicht als solcher bezeichnet und ich bin mir sicher, wäre er anders erzogen worden -vielleicht mit mehr Zuneigung und Liebe- so hätte er einen ganz anderen Weg gewählt.
 
Denn warum werden wir eigentlich gemein und bösartig? Und Hand aufs Herz, wer war das schon nicht auch mal im Leben?
Wer hat denn noch nie gelogen, noch nie gestritten, noch nie jemanden wissentlich verletzt, noch nie betrogen und so weiter?

Und weshalb wohl haben wir dies getan? Weil wir uns zutiefst verstanden und geliebt fühlten? Wohl kaum…

Ich glaube vielen Menschen fehlt etwas ganz wichtiges: nämlich Liebe und Mitgefühl. Ein Mensch, der dies nicht erfährt, verfällt in Angst und in das Gefühl alleine zu sein. Manche von ihnen werden dann sehr traurig, verschliessen sich gegenüber der Welt und bedauern ihr Leben. Andere wiederum aber ereilt der Zorn, sie ballen ihre Hand zur Faust und sagen: „Euch werde ich’s schon noch zeigen!“
 
Und solche, aufs tiefste verletzte Menschen, schimpfen wir dann „böse“. Dabei möchte ich keineswegs ihre Taten rechtfertigen oder gar gutheissen! Ich will nur verdeutlichen: alles was sogenannte „böse Menschen“ tun, das tun sie im Grunde nur aus der Angst heraus, nicht geliebt und wertvoll zu sein.
 
An dieser Stelle möchte ich gerne Anita Moorjani aus ihrem Buch „Heilung im Licht“ zitieren. Jene Frau hatte vor einigen Jahren eine sehr eindrückliche Nahtodeserfahrung und was sie vom Jenseits über dieses Thema schildert, ist eindrücklich und entspricht meiner Herzenswahrheit.

In ihrem Buch schreibt sie:
„Es gibt in jener Welt (Jenseits) absolut keine Verurteilung, weil es nichts zu verurteilen gibt – wir sind alle reines Bewusstsein (LIEBE).

Vielen Menschen gefällt es nicht zu hören, dass nach unserem Tod keinerlei Gericht abgehalten wird. Der Gedanke, dass die Menschen für ihre Vergehen und Missetaten zur Verantwortung gezogen werden, ist tröstlich. Aber Bestrafung, Belohnungen, Urteile, Verdammung und dergleichen sind eine Sache, die „hier“ (auf Erden, im Spiel der Dualität) gilt, „dort“ (im Jenseits) aber nicht.
Deshalb haben wir hier (auf der Erde) Gesetze, Regeln und Systeme.

In der anderen Welt besteht völlige Klarheit darüber, warum wir sind, wie wir sind, und warum wir taten, was wir taten, ganz gleich für wie unethisch wir das im irdischen Leben halten mögen. Ich glaube, wer anderen Leid zufügt, tut das nur aus eigenem Schmerz und einem Gefühl von Begrenztheit und Getrenntsein heraus.

Leute, die vergewaltigen und morden, sind weit davon entfernt, auch nur die leiseste Ahnung von ihrer eigenen Grossartigkeit zu haben. Ich stelle mir vor, dass sie im Inneren extrem unglücklich sein müssen, um anderen so viel Schmerz zuzufügen; also brauchen sie im Grunde das meiste Mitgefühl – nicht Verurteilung und weiteres Leid im Leben nach dem Tode.

… In jenem Zustand (im Jenseits) erkennen wir, dass alles, was wir getan haben – ganz gleich wie negativ es sich ausnehmen mag -, im Grunde aus der Angst, dem Schmerz und einer beschränkten Sichtweise entstanden ist. Eine Menge von dem, was wir tun oder fühlen, geschieht, weil wir keinen anderen Weg wissen. Sind wir aber erst einmal in der anderen Welt, werden uns unsere physischen Beschränkungen klar. Dann können wir verstehen, warum wir diese Dinge getan haben, und empfinden Mitgefühl.

Es ist, als seien die, die wir „Täter“ nennen, ebenfalls Opfer ihrer eigenen Begrenzungen, ihres Schmerzes und ihrer Angst. Wenn wir das erkennen, fühlen wir, dass wir mit allem und jedem verbunden sind. Mir ist klar geworden, dass wir in der anderen Welt alle eins sind. Wir sind dasselbe!
Wenn alle zu dieser Einsicht kämen, bräuchten wir keine Gesetze und Gefängnisse. Aber auf der physischen Ebene verstehen wir das nicht und denken daher in Begriffen von „wir“ und „die“, was uns dazu bringt, dass wir aus Angst agieren.

… auf jener anderen Seite (Jenseits) gibt es so etwas wie Bestrafung nicht, weil uns, wenn wir erst einmal dort sind, bewusst wird, dass wir alle miteinander verbunden sind!“
 

Diese Textpassagen aus dem Buch „Heilung im Licht“ zeigen uns doch eindrücklich auf, wer wir in Wahrheit sind und dass wir durch das Vergessen hier auf Erden oft aus der Angst handeln!
Es gehörte wohl zum Spiel der Dualität auf Erden dazu, doch die Frage ist vielmehr, wie kommen wir davon los?





Der Weg aus dem Spiel
– bediene es einfach nicht mehr!


Ein jedes Spiel (egal um welches es sich handelt) wird genauso lange aufrechterhalten, wie wir es bedienen! Und wir bedienen ein jedes Spiel immer dann, wenn wir dafür ODER dagegen sind!
Es mag gute Ansätze haben, wenn du dich gegen den Krieg einsetzt, aber du spielst den Krieg mit!
Es mag gute Ansätze haben, wenn du Chemtrails verfluchst, aber du hältst dieses Spiel mit deiner Kampfenergie weiterhin aufrecht!
Es mag löblich sein, die Armut zu bekämpfen, doch in all den Jahrzehnten des Kampfes hat sich da nichts wirklich in Reichtum verwandelt..
 
Das heisst, das Spiel "Gut gegen Böse" wird solange aufrechterhalten, bis wir erkennen: Es gibt überhaupt nicht wirklich das Böse, noch das Gute und auf der Meta-Ebene sind wir alle gleich, nämlich Liebe. Wir vergessen das nur immer wieder, weil wir der Angst in uns folgen, und nicht der Stimme des Herzens.
 
Wenn wir wissen, dass es „nur“ die LIEBE gibt (siehe Anita Moorjani), und wir im Grunde EINS sind, so können wir den Kampf loslassen und unsere Energie wichtigerem schenken. Und was wäre wohl ein Leben ohne Kampf? Um wieviel leichter und glücklicher würdest du dich dann wohl fühlen?
 
Doch solange wir glauben, es gäbe Gut und Böse, solange besteht auch das Spiel!
Du kannst das Böse nicht tilgen, wenn du glaubst, es gibt daneben noch eine zweite Seite, das Gute und das Licht!
 
Das Spiel bleibt bestehen, solange du mitspielst indem du ihm Zustimmung oder Widerstand gibst.
Doch falls du Müde bist und aus irgendeinem Spiel (es gibt genug doofe Spiele) austreten möchtest, so wechsle den Spieltisch und vergeude keine ENERGIE mehr DU zu sein (und im Ärger bist du bestimmt nicht DU).
 
Wenn wir damit aufhören, uns mit Sachen zu beschäftigen, die uns Energie und Freude rauben, so werden wir unser wahres Sein und das Lachen darin wieder finden! Und wir werden schliesslich erkennen, dass wir es schon immer waren; nämlich reinste Liebe und demzufolge absolut liebenswert!
Und dieses Wissen wird dich befreien, aus jeglichem Kampf auszusteigen. Denn dann gibt es nichts mehr zu tun, als einfach sich in der Liebe zu geniessen!
 
Daher möchte ich diesen Schöpferbrief mit einem weiteren Zitat von Anita Moorjani abschliessen:

„Viele von uns glauben immer noch, dass wir daran arbeiten müssen, liebevoll zu sein. Doch das bedeutet, in der Dualität zu leben, weil es einen Gebenden und einen Empfangenden gibt. Mit der Realisierung der Erkenntnis, dass wir Liebe sind, wird das transzendiert. Es bedeutet, zu verstehen, dass es zwischen dir und mir keine Trennung gibt, und wenn ich mir bewusst bin, dass ich Liebe bin, dann weiß ich, dass du es auch bist. Wenn ich mir selbst etwas wert bin, dann empfinde ich automatisch das Gleiche für dich!“


 
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