Seelenlicht - Lebe Dein wahres Selbst
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Ein Weg zum Glück

Die drei Angelegenheiten


Und wieder einmal liegt Schnee auf der Strasse! Ja, ja, immer dieses Thema mit dem Wetter… Man kann’s aber auch nie Recht haben, stimmt’s?
Doch wessen Angelegenheit ist es eigentlich, wenn’s draussen wieder einmal regnet, schneit oder sonst wie ein Unwetter treibt? Meine? Deine? Oder gar Gottes (dem Leben) Angelegenheit?
Oder in anderen Worten: In wessen Kontrolle liegt das Wetter? Können wir es beherrschen und zu unseren Gunsten ändern?
 
Nun bis jetzt nicht… Und das ist auch gut so! Man stelle sich nur vor, wie es wäre, wenn jeder sein eigenes Wetter machen könnte. Einige gehen mit einer Sonne über dem Kopf zur Arbeit, andere lassen es mal lieber kräftig Regnen und wieder andere gönnen sich einen Haufen Schnee, um sich dann wohlmöglich einen Schneemann zu bauen!
 
Was ich eigentlich sagen möchte? Nun, ständig „mischen“ wir uns in fremde Angelegenheiten ein (in der wir auch überhaupt keine Kontrolle haben), nur um uns schliesslich dann zu ärgern, weil es wieder einmal nicht nach unserem Gusto geht.

Kennst du das nicht auch?
 

So begegnen uns immer wieder Leute, die meinen, sie wüssten es besser als wir. Sie predigen von dem, was wir essen und trinken sollten, was wir für Sportarten leben und welche wir lassen müssten, welche Lebensweise zu unterlassen und welche wir uns aneignen müssten… usw, usf!

Dabei möchte ich mich hier gar nicht ausschliessen! Auch ich ertappe mich immer wieder einmal damit, wie ich anderen ungefragt Ratschläge erteilen möchte oder glaube zu wissen, was für sie am besten wäre. Natürlich tun wir dies oft nicht aus einer überheblichen Haltung heraus, sondern meinen es ja wirklich nur „gut“.
Es ist auch eine Art Zivilisationskrankheit, dass wir uns immer um den anderen kümmern wollen und uns in fremde Angelegenheiten mischen… und hey, ja ich habe es erkannt und ICH LIEBE MICH DAFÜR! :-)  (Das darfst du übrigens auch immer! Es ist keine Schande, ein „Muster“ zu leben! Es ist aber gut, sich dafür zu lieben und es loszulassen, wenn es mehr schadet als Nutzen bringt).
 
Doch das Fatale dabei ist – selbst wenn wir dabei die Welt „retten“ wollten – wir oft in dieser Haltung Leiden müssen. Was heisst oft? Eigentlich leiden wir immer, wenn wir unsere Nase in fremde Angelegenheiten stecken! Wenn wir glauben, wir wüssten es besser als die Anderen (oder eben als der Wettergott…).
 

"Wenn wir glauben, jemand oder etwas müsste sich so verhalten oder so sein, wie wir es gerne hätten - um dann zu erkennen, dass diese sich eben nicht danach richten wollen - dann LEIDEN wir!"

 
 
 
Die 3 Angelegenheiten
 

Nach Byron Katie, der Begründerin der genialen Methode „The Work“, gibt es nur drei Angelegenheiten. Nämlich MEINE, DEINE und GOTTES Angelegenheit. Solange du in deiner Angelegenheit bleibst, wirst du Glück und Freude empfinden. Doch wenn du in die anderen „hineinspringst“, ist Kummer und Leid vorprogrammiert!
 
Meine Angelegenheitbeinhaltet alles, was mit mir und meinem Leben zu tun hat. Es ist MEINE Angelegenheit was ich denke und fühle, was ich esse und trinke, was ich glaube und zu wissen meine.
Wenn du glaubst, ich sollte eine andere Meinung haben, als ich zum Beispiel hier in diesem Blog vertrete, dann ist das deine Angelegenheit und nicht meine. Du kannst zwar denken: „Er hätte dies nicht schreiben sollen. Er hätte es anders formulieren sollen!“ Doch ändern kannst du damit nichts – es sei denn, ich überdenke deine Worte und entscheide mich, es zu ändern (was dann eben wieder meine Angelegenheit ist).
 
Übrigens: nach Byron Katie ist der Körper nicht meine Angelegenheit (also unsere), sondern immer die des Arztes. Meine Angelegenheit ist es, wie ich über meinen Körper denke! Glaube ich nämlich, meine Schulter sollte nicht schmerzhaft sein - sie tut es aber doch - so ist Widerstand und Ärger vorprogrammiert.
 
Deine Angelegenheit beinhaltet genau das Gleiche, wie im oberen Fall. Ob du nun fleissig sein möchtest, Sport treiben willst und tagsüber oft in die Stille gehst (meditierst) ist allein DEINE Angelegenheit. Genauso ist es dein Bussiness, ob du lieber „faul“ rumliegen möchtest, dich einem rein materiellen Leben widmen und den lieben Tag rauchen möchtest.
 
Gottes Angelegenheit ist weder deine noch meine! Darin enthalten ist zum Beispiel das Wetter und allerlei Naturgewalten. Wir können zwar über das Wetter jammern, es aber eben nicht ändern, weil es nicht unsere Angelegenheit ist. Und mischen wir uns doch ein, dann ist Anspannung, Sorge und Angst das Resultat davon…
 
 
 
Bist du nicht in deinem Raum, so gehst du leer aus!
 
Kennst du solche Leute? Immer sind sie erpicht darauf, den Menschen zu helfen und die Welt zu retten. So kümmern sie sich tagein tagaus um all die Probleme der Menschheit, um nur dann später einmal zu klagen: „Und was ist mit mir? Ich habe immer allen geholfen, war stets für andere da und wo bleibt die Dankbarkeit dafür?“
 
Den Kümmerern unter uns darf gesagt sein: Kümmere dich um deine eigene Angelegenheit und bleibe bei dir in deinem Raum –  denn sonst gehst du leer aus!
 
Und weshalb ist das so? Nun stelle dir wirklich einmal zwei „Räume“ vor, in Form von zwei Kreisen. In einem Kreis wohnt Person A, im anderen Person B. Person B ist in diesem Fall der Kümmerer und hat die Tendenz, sich immer (ungefragt) um fremde Angelegenheiten zu kümmern. Dabei muss sie ihren Raum verlassen und tritt automatisch in den Kreis von Person A ein. In diesem Moment ist in ihrem Kreis (von Person B) niemand mehr drin… und ihr Raum ist somit leer.
Wer füllt nun den Raum von Person B, während sie abwesend ist? Niemand! Und das ist der Grund, weshalb sich solche Leute später beklagen, dass sie eben leer ausgegangen sind!
 
Wir alle kennen mehr oder weniger gut das Drama welches Person B sich selbst zufügt. Wir sind so aufgewachsen, dass wir glauben, wir müssten uns um die Probleme anderer kümmern. Doch hat dies uns wirklich glücklich gemacht?
 
Deshalb frage dich immer wieder:

"In welcher Angelegenheit befinde ich mich eigentlich gerade?"

Und wenn du dabei bemerkst, dass du deine Nase wieder einmal in Fremde Angelegenheiten gesteckt hast, dann ändere dies und komme wieder auf deine eigene zurück. Denn in der Fremde ist Leid und Kummer vorprogrammiert, bei dir aber findest du stets Freude, Kraft und Glück!
 


Wie gehst du damit um?
Was denkst du über das Thema? Und glaubst du wirklich, sich um andere Angelegenheiten zu kümmern macht friedlich?
Dann schreibe hierzu gerne einen Kommentar!



Manuel V. Garcia
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