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Irrtümer in der spirituellen Szene - Part 2

TEIL 2
Obwohl wir uns ja sehr spirituell nennen und die Eso-Szene gerade einen Boom wie noch nie erlebt, tummeln sich gerade hier doch viele "Irrtümer, Vorurteile und Klischees" die ich mal beim Namen nennen möchte! Diese Reihe möchte daher ein wenig Klarheit und Licht in das Ganze bringen.
 
Irrtum Nummer 1 "Die Welt ist ein Ort des Leidens!"

Diese (und ähnliche) Aussage bekomme ich immer wieder in dieser Szene zu hören. Es wird manchmal so getan, als wäre dieser Ort das Letzte im Universum, einer der nur Leid und Kummer bringt. „Auf diesem Planeten hausen böse Kreaturen, die nur Schmerz und Chaos verursachen. Hier muss man sich schützen, man muss kämpfen und sich abmühen!“
Und oft hört man hierzulande ja auch den Ausdruck: „s‘Lebe isch kein Sugus“, oder zu Deutsch „Das Leben ist wahrlich kein Zuckerschlecken.“
Ja, mit solch einer Einstellung über das Leben bestimmt nicht! Wir kennen ja alle die sich selbst erfüllende Prophezeiung; nämlich das was ich glaube, das nehme ich dann auch so wahr!
So heisst es denn auch treffend im Buch „Gespräche mit Gott“ von Neale Donald Walsch:
„Leiden hat nichts mit Ereignissen zu tun,
sondern lediglich mit eurer Reaktion darauf.
Was geschieht, ist einfach nur das was geschieht. Wie ihr darauf reagiert,
 ist eine andere Sache.“
 
(Es lohnt sich über diese wichtige Aussage einmal in Ruhe zu meditieren…)
 

„Die Welt ist ein Ort des Leidens!“,ist das wirklich wahr? Kann ich mit absoluter Bestimmtheit sagen, dass dies so ist? Und wer bin ich, ohne diese Auffassung davon? Wer bin ich, wenn ich nicht in der Lage wäre, diesen schrecklichen Glaubenssatz denken zu können?
Nun, ohne diesen Gedanken wäre ich absolut frei und glücklich, weil nur der Gedanke selbst Leid verursacht… Doch fühle dich frei, dieses Gedankenspiel selbst mal anzuwenden, um diesen Gedanken wirklich zu überprüfen.
 
Denn schau mal: Was ist die Welt wirklich für dich? Ich spreche von der, die du wahrhaftig in deinem Umfeld erlebst!
Ja natürlich, du könntest mir jetzt entgegnen: „Ach Manuel, mach mir doch nichts vor, schliesslich schaue ich mir regelmässig die Abendnachrichten an und was da vorkommt…nun das ist alles andere als eine heile Welt! Überall die Kriege, Menschen die andere ermorden und Leid zufügen! So viel schlimme Menschen tummeln sich hier!“
 
Doch ist das wahr? Wirklich? Nochmal meine Frage von vorhin: WAS ist die Welt wirklich für dich, die in deinem Umfeld? Kennst du in deinem Umfeld (das ist immerhin die Welt, die du unmittelbar wahrnehmen und du live dabei sein kannst) sehr viele „böse“ Menschen? Ich meine wirklich böse…grausame und mörderische? Nun?
 
Also ich kenne keinen Einzigen darunter, den ich in diese Kategorie einordnen könnte! Und selbst wenn es einer von vielleicht 300 Menschen wäre, die du persönlich kennst… ist deswegen die Welt und die Menschheit nun als Ganzes böse? Wegen einem Menschen?
Meiner Meinung nach gibt es auf diesem Planeten viel mehr gutes als übles…aber es kommt auf die Wahrnehmung an und auf das, wie stark ich mich manipulieren lasse…
 
Denn in der Regel ist unser Wahrnehmungsgrad dieser Welt eine doch sehr bescheidene. Wir können nämlich nur das als wirklich für „wahr“ verifizieren, was wir selbst gesehen haben, sprich wo wir selbst vor Ort waren.
 
Ein Beispiel gefällig? Nehmen wir mal die Diskussion rund um das „Affentheater“ Ukraine. Warst du wirklich vor Ort? Hast du mit den dort ansässigen Menschen gesprochen und dir ein echtes Bild darüber gemacht? Oder aber liessest du dich bequem wie so viele einfach vor der Glotze berieseln und informieren, was dort so geschieht? Weil die (Nachrichtensender und Medien) müssen es ja schliesslich wissen, oder? (Achtung Ironie!) Und da wir in einer lügenfreien Welt leben, gibt es ja auch keine Propaganda… Wenn gesagt wird, die Russen wären das Böse, dann ist das auch so. Punkt!
 
Oder sprechen wir mal über Griechenland. Da verhunzen die Menschen buchstäblich. Die Armut steigt und die Menschen bekommen nur noch wenig Geld ausbezahlt. Man kann sogar nur noch einen gewissen Betrag abheben und so weiter. Das zumindest muss ich glauben, wenn ich die Nachrichten verfolge. Lustigerweise aber habe ich von dort ansässigen Griechen schon andere Geschichten gehört, die wiederum ein ganz anderes Bild zeigen…
 
 
Was und wie ist die Welt nun wirklich?
Die Welt (meine Welt) ist nun mal das, was ich in meinem persönlichen Umfeld wirklich wahrnehmen und für „wahr“ verifizieren kann, weil ich selbst dabei war und es erlebt habe. Und die Welt ist immer so, wie ich glaube, dass sie ist. Denn das Leben hat keine andere Wahl als mir das zu spiegeln, was ich zutiefst für wahr halte. Daher ist es möglich, dass zwei Menschen gemeinsam durch die gleiche Stadt spazieren und beide nehmen sie doch ganz unterschiedlich wahr – eben so, wie man darüber denkt.
 
Und versteh mich nicht falsch: Ich bin jetzt nicht der Mensch, der sagt, auf der Welt ist alles rosig und gut. Bestimmt gibt es Situationen und Gegebenheiten die aus dem Lot geraten sind und die einer „Verbesserung“ bedürfen. Doch um deiner Gesundheit willen frage dich stets immer selbst (wenn du zum Beispiel Nachrichten liest): „Dient diese Information mir wirklich? Verbessert sie meine Lebensqualität? Macht sie mich glücklich? Und kann ich selbst an dieser Situation was ändern?“
Sollest du diese Fragen mit nein beantworten, so rate ich dir, diese Informationen auf die Seite zu legen, weil sie dir nun mal nichts nützen.
 
Denn möchtest du der Welt wirklich helfen, so kannst du das nur dann wahrhaftig tun, wenn du Glück und Kraft ausstrahlst. Damit „rettest“ du die Welt, wenn überhaupt. Denn die Welt retten ist auch so ein Ding. Viele gehen als „Weltverbesserer“ durch und meinen, die Erde müsse man beschützen!
Doch würden wir uns nur einmal wirklich die Mühe machen, und uns mit diesem wunderbaren Bewusstsein der Erde – Gaia – verbinden, so wüssten wir um seine Grösse. So ist die Erde selbst eine kraftvolle Schöpferkraft und um zu glauben, wir könnten die Welt zerstören, ist schlicht einfach nur Grössenwahnsinn! In Wahrheit würde ein kleiner Impuls der Erde reichen, um uns alle von der Bildfläche verschwinden zu lassen – wenn sie das denn wollte.



Doch zurück zur Aussage: „Die Welt ist ein Ort des Leidens.“
Wie kam es überhaupt zu dieser „Wahrheit“? Was veranlasste uns daran zu zweifeln, dass dieser wunderbare Ort Erde ein Planet der Liebe und Schönheit ist?
 
Um das zu klären, müssen wir einen kurzen Abstecher durch die Zeit machen. Vor vielleicht 4000 bis 5000 Jahren etwa, wollten die Menschheit als Ganzes (die Kollektivseele) ein neues Spiel spielen, welches sie Polarität nannten – also das Spiel von Gut und Böse! Sie hatten den Wunsch zu erleben, was es heisst, das Gegenteil von Liebe zu sein und wie es sich anfühlt scheinbar getrennt zu sein. (Trennung ist nur eine Illusion, in Wahrheit kann man unmöglich vom Ganzen, der All-Liebe, getrennt sein – doch wir können glauben, es zu sein und dies führt dann automatisch zu mehr Schmerz und Leid).
 
Um dieses interessante Spiel nun auch spielen zu können, bedurfte es natürlich einiger Vorbereitungen. So wurde das Spielfeld (die Erde) dementsprechend (um)gestaltet und es wurden auch Regeln hierfür erschaffen. Denn ein Spiel ohne Regel ist kein Spiel.
Um also die Regeln zu definieren, hat man kurzerhand die Religionen „erfunden“. Sie haben massgeblich uns dabei geholfen, dieses Polaritätsspiel ganz auszuleben.
 
So findet man nur schon in der Bibel viele polare Situationen. Zum Beispiel vom guten (neues Testament) und zornigen, ja schon unbarmherzigen Gott (altes Testament). Und die grösste je geschaffene Polarität in diesem Regelwerk (die Bibel) findet man in dem Mythos von „Hölle und Himmel“ wieder.
Um dieses Spiel zu spielen, wurde also vehement auf Trennung gepocht. So hat man kurzerhand die Erde zur Hölle erklärt; ein Ort also, auf dem man Leid und Schmerz erfahren wird. Hier gibt es nichts als Kampf und Elend und wir konnten nur Erlösung und Trost finden, wenn wir diesen „Höllenort“ verlassen und in den erlösenden Himmel aufsteigen konnten.
 
Man hat uns gesagt, da wir auf diesem Planeten leben, müssen wir sündig und schlecht sein, denn aus welchem Grund sonst sind wir auf diesem Höllenort gelandet? Und die einzige Befreiung liegt darin, in den Himmel zu kommen. Dafür aber, so besagen es die Regeln, muss man brav und artig sein. Denn sind wir das nicht, bleiben wir auf der Erde, oder noch schlimmer, gelangen wir gar einige Etagen tiefer in das ewige Fegefeuer, in das Reich der Höllenglut. 
 
Interessanterweise findet man dieses Spiel der Trennung in so gut wie allen Weltreligionen. Immer wieder dasselbe Muster, in dem die Erde zum Ort des Leidens erklärt wurde! So auch im Buddhismus; hier kannst du der Erde ebenfalls nur dann entfliehen, wenn du gutes Karma aufgebaut hast. Dann gehst du – wenn du Glück hast – in das Nirwana ein (der Ort, an dem der Wind des Karmas nicht weht).
 
Durch diese Art der Prägung, kam die Menschheit als Ganzes zur Auffassung, dass die Erde eben nun mal ein finsterer Ort ist. Dieser Planet wurde alsbald zum Höllenort des Leidens erklärt und mit ihr alles Materielle darauf.
Dies ist dann mitunter auch der Grund dafür, warum wir unseren Körper so oft ablehnen (Körper-Karma), weil dieser ja nun auch physisch und irdisch ist…
 
 
Wer möchtest du JETZT sein?
Nun sind wir aber mittlerweile in ein neues Zeitalter eingetreten. Eines, in dem wir dieses alte Spiel zur Seite gelegt haben. Karma ist im Begriff sich abzulösen, und vieles was zu einem negativen Weltbild beigetragen hat (Manipulationen etc.) wird jetzt sichtbar und löst sich ebenso immer mehr auf.
                                                                  
Die Frage daher lautet jetzt, wer wollen wir nun SEIN? Respektive, wie wollen wir auf dieser Erde leben? Wollen wir sie weiterhin als „Prüfungs-„ oder „Schulplaneten“ betrachten? Wollen wir immer noch das alte Spiel von Opfer und Täter, Gut und Böse weiterspielen? Oder aber entscheiden wir uns dafür, unser altes Bild der Menschheit zu revidieren, um ein neues, lebensbejahendes entstehen zu lassen? Öffnen wir uns gar dafür zu glauben, dass dieser Planet ein Spielplanet ist, auf dem wir die Wahl haben, auch glückliche und freudvolle Spiele zu spielen?





Es liegt an uns allen, wie wir die Welt schöpfen. Ob wir sie weiterhin als negativ beschimpfen, oder damit beginnen, das Schöne und Wunderbare in ihr zu sehen. Ob wir weiterhin Menschen abstempeln als grausam und schlecht, oder aber erkennen wollen, dass hinter ihrer Fassade auch ein Wesen der Liebe ist.
 
Vielleicht erkennen wir wirklich eines Tages, dass die Welt nicht böse ist und dass viele Menschen nur deshalb auf eine uns unerklärliche Art gehandelt haben, weil sie sich in der Trennung und der Angst gefühlt haben!
 
So war für mich immer klar: Menschen sind von Grund auf reine LIEBE – ich behaupte aber nun nicht, dass sie es auch selbst wissen! Aus „Boshaftigkeit“ kann jemand nur dann handeln, wenn er vergessen hat wer er ist - wenn er sich getrennt fühlt von der Geborgenheit der universellen Liebe. Dann nämlich agiert dieser aus der ANGST heraus, statt aus der LIEBE.
 
Und so ist es denn auch bei uns allen: Wir haben immer die Wahl der Angst zu folgen oder aber den Weg der Liebe zu gehen. Der Weg der Liebe ist einer, der Achtsamkeit voraussetzt, der Mitgefühl (statt Mitleid) und Verständnis mitbringt. Sich stets und wiederholt zu fragen: „Was würde die Liebe jetzt tun?“, und danach zu handeln ist die Voraussetzung dafür, ein Planet der Freude zu erschaffen.
 
Fangen wir also an, die Gedanken der Angst zu hinterfragen, um die LIEBE wirklich sicht- und fühlbar zu machen.
 
Nun schliesse deine Augen für einen kurzen Moment und frage dich in deinem Herzen:
 
„Die Welt ist ein Ort des Leidens….? Ist das wirklich wahr? Und wie sehe ich die Welt und meine Mitmenschen ohne diesen Gedanken?
Wer bin ich dann?“
 
Lass die Antwort tief aus deinem Herzen auftauchen und spüre die Freiheit die sich einstellt, wenn sich dieser alte Gedanke mehr und mehr aus deinem Leben verabschiedet.
 
 
Willkommen im Paradies,
denn die Freiheit und der Friede liegt hier
– in DIR!
 
 
 
 
 
Manuel V. Garcia

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