Seelenlicht - Lebe Dein wahres Selbst
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Licht und Liebe ist nicht genug!

Liebes Seelenlicht




Dies ist mein erster Wochenbrief in diesem noch sehr jungen und doch schon turbulenten Jahr – und gleich schon beginne ich mit der Aussage, dass ‚Licht und Liebe‘ nicht genug sei! Genug für was? Und was ist daran etwa ‚falsch‘? Erst einmal; es ist nichts daran falsch, oder gar verkehrt wenn du Licht und Liebe verbreiten möchtest. Im Gegenteil! Es ist unsere heilige Pflicht, unsere Herzen wieder zu öffnen, sie von alten Krusten der Verletzung und der Pein zu erlösen und die in uns sprudelnde Quelle reiner, bedingungsloser LIEBE zu entfalten. Es ist unser aller heiliges ‚Versprechen‘ an das Göttliche, dass wir uns wieder daran erinnern, wer wir wahrlich sind, nämlich unschuldige, reine göttliche Kinder des LICHTS und der LIEBE. Und es ist unser authentisches SEIN, einfach LICHT und LIEBE in der Welt zu verbreiten – angefangen bei uns SELBST!

„LIEBE deinen Nächsten, WIE dich SELBST!“

Und doch beobachte ich einen ‚gefährlichen‘ Trend, der sich besonders in der esoterischen – sprich New-Age-Szene – immer mehr abzeichnet. Ich spreche dabei von der Tendenz, dass sich immer mehr Anhänger der Esoterik und derer die sich LICHTBRINGER nennen, sich zusammentun und gemeinsam (in der Meditation zum Beispiel) für den Weltfrieden „beten“. Da wird oft viel Licht und Liebe in Situationen hineingestrahlt, welche sich gerade in der Disharmonie befinden. Und ich betone gerne nochmals: Es ist nichts daran falsch, LICHT und LIEBE zu verbreiten!! Es ist auch wundervoll zu sehen, dass immer mehr Menschen sich im Geiste der Liebe zusammentun, aufwachen und bereit sind, mit den Augen des Herzens die Welt zu sehen und zu segnen.

Aber, und jetzt kommt’s – wir vergessen dabei oft ins HANDELN zu kommen!

Die ganze New-Age-Szene ist mittlerweile zum Teil schon so unterwandert (von Kräften die ich hier nicht ansprechen möchte, da es den Rahmen sprengen würde), dass man uns eingeredet hat, wir müssten nur SEIN (also LIEBE) und die Welt wird gut! Dabei hat man uns verschwiegen, dass wir nicht nur SEIN, sondern – und ganz wichtig – auch etwas dafür TUN müssen, um den SEINS-Zustand (also LICHT und LIEBE) in Aktion zu bringen!

Das heisst: Es reicht also nicht nur Licht und Liebe zu SEIN, um diese dann mit geballter Kraft in die Welt zu senden, nein, es bedarf auch - und vor allem - der HANDLUNG! So dürfen wir weiterhin die Wahrheit offenlegen. Wir müssen weiter für gesunde Ernährung, sauberes Wasser und klaren Himmel einstehen. Wir müssen uns weiterhin um alternative Energien kümmern. Wir müssen gegen die Tyrannei und Ungerechtigkeit aufstehen. Wir müssen alle diese Dinge tun, und wir werden dies mit grösserer Leichtigkeit und Wirkung tun können, wenn wir dabei die LIEBE in uns freilassen und all diese Projekte mit dieser heilsamen Energie segnen!

„Doch wir müssen endlich HANDELN!“


Vom Märchen nur zu SEIN
Warum das SEIN selbst nicht zum gewünschten Zustand führen kann, erkläre ich dir gerne anhand eines Beispiels. Für uns alle ist ja mehr oder weniger das Gesetz der Anziehung bestens bekannt. So haben Filme wie ‚The Secret‘ und etliche Bücher mehr, uns mehr als deutlich gemacht, wie wir unsere Lebensumstände erschaffen und verändern können. So wissen wir auch bestens darüber Bescheid, dass wir selbst Schöpfer unserer Wirklichkeit sind und diese auch in hundert Prozentiger Verantwortung stets selbst erschaffen (manchmal auch in Ko-Produktion mit anderen).

Es wird uns gesagt, um das von uns Erwünschte zu erreichen, brauchst du dich nur zu entspannen, dir vorzustellen was du wirklich willst und – ganz wichtig – den gewünschten Zustand auch zu fühlen! Also, wenn du viel Geld haben möchtest, musst du dich dabei auch REICH fühlen. Wenn du dir einen Liebespartner wünschst, brauchst du diesen Zustand, die LIEBE und FREUDE, auch zu fühlen. „Du musst erst SEIN, bevor du es haben kannst!“,ist ein gängiger weiser Spruch dabei. Und dieser ist auch wirklich wahr und von zentraler Bedeutung! Doch es ist ‚nur‘ ein weiterer wichtiger Teil für das ganze Puzzle, wenn auch ein ganz grosser und von enormer Kraft!

Aber nun zurück, dass das SEIN alleine nicht genug ist. Um dies zu verdeutlichen, hier nun das Beispiel dazu:

Eine Frau, nennen wir sie einfach mal fantasiehalber „Rosalinda Amore“, fühlt sich seit geraumer Zeit schrecklich alleine und verspürt in sich die starke Sehnsucht nach einer zweiten Hälfte. So wurde sie in ihrer Welt immer wieder mit ganz vielen glücklichen und verliebten Pärchen konfrontiert. Dies hat nur noch mehr ihre Sehnsucht nach einem Partner verstärkt und so überlegt sie sich, wie sie diesen Zustand ebenfalls erreichen kann.

Ihr Manko ist aber, dass sie fürchterlich schüchtern ist und Disco sowie Ausgehen überhaupt nicht ihr Ding ist. Zudem ist sie von Natur her eher der Stubenhocker und da sie sich in ihren vier Wänden am wohlsten fühlt, möchte sie nun nicht so viel Aufwand betreiben. In ihrem Bücherregal wird sie dabei auf ihre perfekte Lösung fündig und trifft auf Bücher der „Wunscherfüllung“. In diesen erfährt sie, dass der gewünschte Zustand in ihr Leben käme, wenn sie nur lange genug visualisieren und daran auch glauben würde! Mit dieser wunderbaren und heilversprechenden Botschaft setzt sie sich gut gelaunt und mit viel Hoffnung auf ihr Sofa und beginnt zu träumen. So „träumt“ sie sich nun ihren Wunschpartner – oder ihren Liebesprinzen – herbei. „Scheint ja ganz einfach zu sein“, denkt sie sich dabei. „Nur die Augen schliessen, den Traumpartner vorstellen, wie er mit mir zusammen ist und dabei Glücksgefühle hochkommen lassen.“   Denn Rosalinda wusste von der sehr wichtigen „Geheimzutat“ des SEINs. Sie muss also sich die ganze Szenerie sich so vorstellen, als wäre es bereits Wirklichkeit und dabei das Gefühl schon SEIN. Möchte sie also sich in einer glücklichen Liebesbeziehung wiederfinden, muss sie unbedingt das Gefühl der LIEBE schon SEIN – also bereits fühlen, um es auch anziehen zu können.
Denn was du bist, zu dem wirst du! Du kannst unmöglich Liebe anziehen, wenn du dabei Mangel fühlst!

Nach drei Wochen peinlichst genau durchgeführten „Visualisationsprozessen“, überkommen sie erste Anzeichen des Zweifelns und des Unmuts. „Jetzt visualisiere ich mich schon so lange in diesen gewünschten Zustand hinein und noch immer zeigt sich mir nicht mein Herzblatt! Wo bliebt er denn bloss?“ Hinzufügen möchte ich hierbei noch, dass Rosalinda schon immer ein sehr verträumter und hoffnungslos romantischer Mensch war und in ihrer Vorstellung sich ausmalte, dass ihr Traumprinz eines Tages vor ihrem Fenster mit Gitarre und passendem Lied dazu erscheinen würde. Oder gar vor ihrer Tür klingeln würde, nur um ihr dann mitzuteilen: „Tadaaaa! Hier bin ich, ich der ich DEIN HERZBLATT bin! Ich habe dein Herz gespürt, deine Visualisierungskunst wahrgenommen und darum stehe ich nun vor dir! Ich liebe dich mein Schatz! Lass uns zusammen sein!“

Ja, jetzt lachst du vielleicht und denkst, wie naiv kann man nur sein?? Aber genau so und ähnlich nutzen Menschen tagtäglich die Kraft der Gedanken, um ihre Welt zu verändern! Haben sie wenig Geld, visualisieren sie einen Goldregen, in der Hoffnung, dass er dann schon irgendwie erscheinen möge! Oder sie stellen sich vor, wie sie strahlend gesund sind, stopfen sich aber weiterhin ungesundes hinein! Oder aber sie visualisieren, alleine oder gemeinsam, eine Welt, in der Freude und Harmonie herrscht, im Glauben, dies alleine führt dann schon zum ersehnten Weltfrieden!


Vom SEIN zum HABEN –
über das TUN in die (erwünschte) Wirkung
Was Rosalinda zu ihrem Glück fehlte, war die Handlung – die Tat! Sie aber glaubte, es reiche vollkommen aus, einfach nur zu SEIN und sie brauche sich nur ihre geliebte Vision immer und immer wieder vorzustellen. Da dann auch nach längerer Zeit ihr Traumprinz partout nicht erscheinen wollte, resignierte sie alsbald und stempelte das Gesetz der Anziehung als esoterischen Humbug ab. „Klappt wohl doch nicht wirklich!“

Doch das Resonanzgesetz funktioniert – und zwar nicht weniger gut oder schlecht wie auch all die anderen existierenden Gesetze der Welt! Was viele aber nicht bedenken ist der Fakt, dass dieses Gesetz hier auf Erden – wie alles andere auch – der Polarität unterworfen ist. Das heisst, das Gesetz selbst besteht aus zwei Polen, einem weiblichen und einem männlichen, welche nur in perfekter Zusammenarbeit das gewünschte Resultat vollziehen können.

Rosalinda hat in unserem Beispiel (wie es viele andere auch „nur“ tun) einfach den einen Pol, nämlich den weiblichen, das SEIN genährt. Sie hat den männlichen – entweder bewusst oder aus Unwissenheit – gar nicht erst zum Tragen kommen lassen. Doch man kann nicht etwas erschaffen, wenn man nur einen Pol benutzt! Die Schöpfung eines Kindes (um welches „Kind“ es sich auch immer handeln möchte) bedarf der Verschmelzung beider Kräfte – der weiblichen und der männlichen.

Das Gefühl, der SEINs-Zustand ist dabei das weibliche Prinzip. Es ist das Nährende, das Empfangende, das Geduldige, das Wissende, das Vertrauende, das Passive (nicht verwechseln mit lahm oder faul!). Es lädt die Vision auf, mit der in uns innewohnenden schöpferischen Kraft.

Der männliche Pol hingegen ist die treibende Kraft, die Aktion, die Tatkraft, das Machende, die Bewegung, der Impuls, welcher die Vision erst ins sichtbare bringt.

Keine Veränderung, keine Wunschvorstellung, kein angestrebter Soll-Zustand kann ohne diese beiden Pole jemals erschaffen werden!

Um zu haben, musst du erst SEIN und TUN in Einklang bringen – immer!

Das ist auch eine Dreifaltigkeit: SEIN + TUN = HABEN (erwünschtes Resultat).

Um also ihren Traumprinzen in ihr Leben bringen zu können, muss Rosalinda dafür schon auch noch in Aktion gehen, also etwas tun. Vielleicht liegt dieses Tun in einer Aufschaltung eines Inserates auf einer Single-Börse. Oder aber sie geht aus, in die Disco, zum Einkaufen, besucht einen Yogakurs, einen Tanzkurs… was auch immer! Was das Gesetz aber eben erst Ganz macht, ist die Handlung selbst.

Möchtest du also den ersehnten Gold-, respektive Geldregen, nützt dir allein die Vorstellung (SEIN) davon herzlich wenig, wenn du nicht auch was dafür tust! Möchtest du dich vital und bei bester Gesundheit fühlen, so darfst du auch neben einer guten Visualisationskraft (SEIN) dich ab jetzt auch darum kümmern, dich bewusster zu ernähren und vielleicht auch mehr zu bewegen (TUN). Und wenn du mit einer Gruppe über den Weltfrieden meditierst, kannst du dich mal bewusst fragen, was du dafür auch beitragen kannst.


Licht und Liebe ist nicht genug – Von der Überforderung zu handeln
Ja ich weiss, die Welt zu verändern ist nicht einfach! „Was kann ICH alleine schon anrichten? Dazu braucht es doch mehrere! Und ich alleine bin wirklich dafür nicht genug!“ Diese oder ähnliche Worte muss ich mir immer wieder anhören, wenn es um genau das geht – um Veränderungen! Du hast schon Recht, alleine kann man bestimmt noch nicht weitreichend die Welt verändern. Aber es reicht doch für den Anfang auch nur, wenn du immerhin mal kleine Impulse setzt?

Ein Impuls kann sein, dass du das Konsumverhalten überdenkst und vielleicht auch mal beim Bio-Bauer einkaufst? Ein Impuls mehr kann sein, dass du beginnst, die Umwelt mehr zu achten und bewusster lebst? Vielleicht nicht das Auto zum nächstgelegenen Supermarkt nimmst, und stattdessen zu Fuss hingehst? Oder vielleicht magst du dich um Alternativen kümmern, in der Medizin, in der Technik, wo auch immer? Es reicht erstmal doch auch, wenn du nur schon „Wahrheiten“ verbreitest, die heutzutage noch als Spinnerei und Verschwörungstheorie belächelt werden? Es gibt mittlerweile schon ganz viele ‚Blogger‘, welche frei und selbstständig nach Informationen suchen, die am TV so nicht kommuniziert werden. Dazu braucht es Courage klar, und ich verneige mich vor solchen Leuten, auch wenn sie oft dafür belächelt werden. Hätten die grossen Erfinder nicht auch solch eine Entschlossenheit gelebt und trotz allen Widrigkeiten ihren Weg gegangen, hätten wir jetzt vielleicht die eine oder andere Selbstverständlichkeit nicht.

Beginne im Kleinen, aber beginne. Bewege wieder was! Setze um was du weisst! Und ja es braucht manchmal dazu viel Mut, zu sich und seiner Wahrheit zu stehen! Deshalb fange klein an – aber fange an!

Denn sei dir stets dabei klar:
Es reicht nicht Licht und Liebe in Kriegsgebiete zu schicken, nur um dann selbst mit sich und anderen weiterhin im Krieg, sprich im Unfrieden zu leben!
Es ist nicht genug, Licht und Liebe in die Pharmalobby zu senden, nur um weiterhin ihre Produkte vollumgänglich zu unterstützen, statt sich um Alternativen zu kümmern.
Es bringt nicht viel, die Politik und Wirtschaft mit Liebe zu umhüllen, nur um dann weiterhin ihrer Angstpropaganda zu folgen und möglichst wenig Eigeninitiative zu zeigen.

Man kann noch so viel Licht und Liebe in die Welt bringen, doch wenn wir nicht fähig sind, wirklich Veränderungen anzustreben und vor allem aktiv was dazu beitragen, dann ist das zwar eine gut gemeinte Randerscheinung, aber nicht viel mehr! Und darauf zu hoffen, dass die Engel und möglicherweise die Ausserirdischen es schon „richten“ werden, ist mehr als naiv!

Wir haben alle einen freien Willen, es liegt daher an uns selbst, in welche Richtung wir unser aller Leben lenken! Sie, die geistigen Lichtkräfte, unterstützen uns dabei sehr gerne, doch es sind und bleiben immer noch wir, die entscheiden wohin es geht!

Und daher möchte ich abschliessend sagen: Packen wirs an! Setzen wir gemeinsam mit unserer Liebeskraft herrliche und krönende Impulse um den ersehnten Frieden, das Paradies, ja das ‚Goldene Zeitalter‘ zu erschaffen! Wir alle sind dazu geboren und tragen die Verpflichtung in uns, das Beste aus uns und unserem Leben zu machen. Und das Beste ist es dann, wenn wir guten Gewissens in unser Herz hineinhorchen können und es lachend hüpft, vor Freude und Herrlichkeit!



Manuel V. Garcia





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