Seelenlicht - Lebe Dein wahres Selbst
Mein Blog

Das Wunder der Liebe - Oder die Verwandlung der Angst

Liebes Seelenlicht


Wir leben wahrlich in einer Zeit, in der sich nun Altes und Verborgenes verstärkt in uns zeigen möchte. Viel wurde darüber schon berichtet, sei es über Bücher, in Form von Channelings (Gespräche mit der geistigen Welt), oder gar in alten Aufzeichnungen (Bibel, Prophezeiungen etc.).

Insbesondere in den vergangenen Wochen und Monaten hat sich dieser Prozess beschleunigt…enorm möchte ich hinzufügen! So rüttelt es in uns, ja bebt es gar. Etliche verschüttete und oft verdrängte Gefühle, Prägungen und Muster kommen jetzt an die Oberfläche und wollen sich uns präsentieren. Sie konfrontieren uns jetzt stärker denn je, als ob sie uns sagen würden:

 Hey Mensch, ich bin jetzt da! Schau mich an, nimm mich wahr! Ich dein Kind, deine längst vergessene Schöpfung von dir, möchte nun endlich anerkannt und von dir geliebt sowie gewürdigt sein. Nimm mich jetzt an und schicke mich nicht mehr zurück in den tiefen Schlund deines Unterbewusstseins. Ich bin bereit im Licht deines Herzens transformiert zu werden. Denn ich bin reine Energie und diese kannst du nicht zerstören, wegmachen oder abschieben. Aber du kannst sie umwandeln! So umarme mich jetzt in deiner grossen Liebe und verwandle mich in pure Freude, damit ich dir das Geschenk der Leichtigkeit geben kann.“


Die Macht der Transformation
Gerade im Umgang mit den unangenehmen Gefühlen wie Angst, Trauer, Wut, Ohnmacht, Schuld und Scham hat so mancher von uns seine Probleme. Wir haben gelernt, statt sie bejahend zu fühlen, sie stattdessen zu verachten und ihnen bestmöglich aus dem Weg zu gehen. Schliesslich hat man uns das ja als Kleinkind schon beigebracht. Es sei denn du hattest Eltern, welche dir sagten:

Mein liebes Kind, du darfst Angst empfinden. Für das muss man sich nicht schämen, es ist vollkommen in Ordnung. Komm mein Kind, ich möchte dir nun zeigen, wie du diese deine Angst umarmen und erlösen kannst, so dass dein Kinderherz in Freude jubeln kann.“

Doch die meisten von uns wurden erzogen von Eltern, denen man selbst zu verstehen gab, dass Angst nun mal eine Emotion ist, welche am besten gar nicht beachtet werden soll. Sie gaben uns zu verstehen, dass sie selbst nicht im Stande waren, damit umzugehen und all die Ängste lieber runterschluckten, statt sie bejahend zu fühlen. Ich werfe dies meinen Eltern und anderen auf gar keinen Fall vor, denn sie alle wurden auf diese Weise nun mal erzogen.

Doch diese Sichtweise macht uns zum Opfer unserer Gefühle. Wir denken immer noch, dass wir unseren Ängsten schutzlos ausgeliefert wären. Doch genau so kann ich mich für den Gedanken öffnen, der in etwa so lautet:

Was ist, wenn ich es selbst war, der mein Leben, ja alle meine Emotionen selbst erschaffen hat? Kann es sein, dass ich statt ein Opfer ein grossartiges göttliches Wesen bin, dessen schöpferisches Potential so enorm ist, dass ich all dies Kraft meiner Gedanken selbst kreiert habe?“

Und wenn ich an den Punkt angelangt bin und die volle Verantwortung all meiner Gefühle und dem was ich damit erschaffen habe, selbst übernehmen kann, dann gelange ich in die MACHT, statt Ohn-Macht. Dann habe ich die Kraft, das was mir an meinem Leben nicht gefällt, zu ändern und neu zu gestalten.


Die Wahl zwischen Liebe und der Angst
Ich gehe davon aus, dass wir im Grunde über zwei Hauptemotionen verfügen. Da wäre auf einer Seite die Kraft der Liebe, mit all ihren Geschwistern wie Freude, Leichtigkeit, Glück, Mut, Vertrauen, Zufriedenheit und Gelassenheit. Auf der anderen Seite ist da die Angst, mit ihren Familienmitgliedern: Hass, Wut, Zorn, Trauer, Ohnmacht, Schuld und Scham, Eifersucht und andere mehr.

Um die Familie der Liebe haben wir ja in der Regel wohl kaum Probleme. Diese ist ein immer gerngesehener Gast in unserem Leben. Wollen wir uns also mal lieber um die Familie der Angst kümmern.

Wie kam eigentlich Angst in uns auf? Nun, meiner Wahrnehmung nach ist Angst erst mal eine Illusion. Selbstverständlich ist sie insofern real, als das du sie wahrnehmen kannst. Aber sie ist darum irreal, weil sie nicht deiner Natur entspricht! Angst ist immer die Abwesenheit von Liebe. Und Liebe ist wiederum das einzige, was ist. Und ja, ich gehe tatsächlich davon aus, dass Alles-was-ist, einfach reine göttliche LIEBE ist!

Natürlich sind mir die Zustände wie Krieg und Unfriede auf der Erde nicht entgangen und du könntest mich jetzt für weltfremd abstempeln, weil ich behaupte alles wäre Liebe. Ich erkläre einfach, dass wir im Kern reine, unschuldige Liebe sind. Aber es stimmt schon, dass wir sehr wohl aus der Unliebe heraus handeln können. Dann nämlich, wenn wir vergessen haben, wer wir wirklich sind! Wenn wir nicht mehr aus dem Herzen (der Liebe) handeln, sondern aus dem Kopf, dem Ego heraus (der Angst), dann glauben wir uns getrennt voneinander.

Und Trennung führt zu Angst, führt zu Kampf, führt zu Leid. In der Trennung fühlen wir uns abgeschnitten von der Liebe. In der Trennung empfinden wir uns als Einzelkämpfer und glauben uns profilieren zu müssen, um geliebt zu werden. Also muss ich noch besser werden, noch schlauer, schöner, reicher, klüger und so weiter (und ich verurteile hier den Ehrgeiz auf keinen Fall). Wir leben also im ständigen Kampf und in der Konkurrenz zueinander. Wir vergleichen uns, statt unser wahres Selbst zu feiern. In der Natur beobachtet man dieses Verhalten kaum (ausser unsere Haustiere haben dieses Verhalten von uns abbekommen um es uns zu spiegeln). Eine Katze findet sich nicht besser als ein Hund. Es ist einfach eine Katze und hat ihren Wert im so sein wie sie nun mal ist. Auch Pflanzen messen sich nicht. So denkt ein Apfelbaum nicht, er wäre besser, nur weil er Äpfel trägt und keine Birnen, wie sein Nachbar.

Liebe vergleicht nicht, Liebe urteilt nicht, Liebe kämpft nicht, Liebe ist einfach! Es ist wie es ist, punkt (siehe das Gedicht zum Abschluss weiter unten).


Die Angst und das innere Kind in uns
Wir alle kamen einst in grosser, allumfassender Liebe hierher. Als die Seele die wir sind, haben wir uns vor unserer Inkarnation hier auf Erden als höchst frei, allgegenwärtig und unendlich grossartig wahrgenommen. Der Eintritt in unseren physischen Körper aber stellte für viele ein Trauma dar. Auf einmal sehen wir uns in einem beengten und limitierenden Körper wieder. Wir sind noch nicht fähig, uns zu artikulieren und sind der Pflege anderer abhängig. Die Liebe, welche wir vor unserer Reise wie selbstverständlich erlebten, vermissen wir nun immer mehr. Diese Welt scheint uns auf einmal irgendwie kalt, unsicher und schutzlos.

Ein Kind hat am Anfang noch einen sehr guten Zugang zu seiner wahren Heimat, zum Göttlichen. Es schläft viel und verbringt die meiste Zeit über noch im Reich der göttlichen Liebe. Bald aber erwacht es immer mehr in dieser neuen Welt und alsbald bekommt es Ideen und Prägungen mit auf dem Weg, welche nicht der Liebe entsprechen, sondern der Angst selbst.

Nach P’taah (ein geistiger Lehrer, gechannelt von Jani King) haben im Grunde all unsere Ängste ihren Ursprung im Glauben, dass wir es nicht wert sind. Er nennt die vier Grundängste, aus denen alle weiteren unangenehmen Gefühle entstehen.

1.   Ich bin unwürdig (ungenügend)
2.   Ich bin machtlos (irgendwas zu verändern)
3.   Liebe bedeutet Schmerz
4.   Meine Welt ist ein gefährlicher Ort

Gibt man uns zu verstehen, so wie wir sind, nicht gut genug zu sein, entstehen Trauer, Wut und Kummer. Hat man das Gefühl, machtlos zu sein, so erschaffen wir die Emotion von Hilflosigkeit und Verzweiflung. Die Idee, Liebe bedeutet Schmerz, verwandelt unser (Liebes)Leben nicht selten in Kampf und Furcht. Wir sind ständig auf der Hut gut genug zu sein, um ja nicht verlassen zu werden. So lügen und betrügen wir, ja wir verleugnen uns oft selbst. Wir sind ständig auf der Flucht vor uns und dem Leben, denn dieser Ort ist ein gefährlicher und ich muss aufpassen, um nicht dabei in eine Falle zu tappen. So kommen Misstrauen, Argwohn, Furcht, Eifersucht und so weiter dazu.

All dies wurde uns beigebracht im zierlichen Alter zwischen eins und etwa sechs Jahre. Dann ist der Prozess der Prägung und Programmierung abgeschlossen und wir gehen mit diesem Gepäck durch unser Leben hindurch. Zurück lassen wir dieses verängstigte Kind in uns, welches sich jetzt im Erwachsenenalter je länger je mehr wieder bei uns meldet.


Die Verwandlung der Angst
Das innere Kind in uns, können wir also auch unsere Angst in uns nennen. Es ist jener Teil, welcher glaubt von der Liebe abgeschnitten zu sein und in grosser Furcht lebt. Und alles was er sich wünscht ist unsere Liebe und Annahme ihm gegenüber. Dieser Teil meldet sich immer dann in uns, wenn wir wieder einmal mit unangenehmen Gefühlen konfrontiert werden. Und dies geschieht gerade in der heutigen Zeit sehr oft und intensiv, damit wir endlich diesen Teil in uns erlösen können und somit sich unser wahres Selbst entfalten darf.

Für viele ist die Reise durch unsere unbewussten Schichten angsteinflössend. Doch wenn wir durch all diese Ängste gehen, dann kommen wir zum Schluss hin zu dem, was wir unseren inneren Kern nennen können. Und dieser ist eine göttliche Perle reinster Liebe. Es lohnt sich also, sich mutig unseren Ängsten zu stellen!

Es ist klar, dass es nicht ganz einfach ist, sich mit unseren Ängsten zu konfrontieren und diese anzunehmen. Denn schliesslich haben wir ja unser ganzes Leben damit zugebracht, vor ihnen wegzulaufen. Der schon erwähnte geistige Lehrer, P’taah, hat hierfür jedoch ein „Rezept“, welches gar nicht schwierig und zeitintensiv ist. Ja, du brauchst dich hierfür nicht einmal auf irgendeine Weise zu verrenken, zu verstellen, heilig zu werden und so weiter.

Wenn sich also ein dir unangenehmes Gefühl zeigt, dann empfiehlt er als erstes innezuhalten. Sage zu dir selbst:

Stopp! Und ich widme mich jetzt diesem Gefühl, welches ich selbst erschaffen habe. Ich übernehme die Verantwortung dafür und bin bereit, es zu lieben, zu würdigen und anzunehmen.“

Dann ziehe dich, solltest du nicht alleine sein, dich an einen ruhigen Ort zurück. Es darf auch ruhig mal die Toilette sein (Hauptsache du bist für dich alleine). Setze dich hin und beginne tief ein- und auszuatmen. Der Atem ist die Verbindung zum Göttlichen. Mit ihm gelangst du in den Kontakt zur Schöpferquelle. Als nächstes stelle dir dein inneres Kind vor, welches du selbst einmal warst, so etwa im Alter von vier Jahren.

Da steht sie nun vor dir, dieses Kleine, einsam, verängstigt und mit gebrochenem Herzen. Öffne dich nun diesem Kind, in dem du es liebevoll umarmst, an dich drückst und sagst:

Ich danke dir von Herzen, dass du hier bist. Danke dafür, dass du all meine Ängste auf dich genommen hast, dass du mich liebst und für mich sorgst. Es tut mir wirklich leid, dass ich dich all die Jahre alleine gelassen habe, dich verleugnet und mich vor dir versteckt habe. Ich wusste es einfach nicht besser. Doch jetzt WEISS ich es besser und ich werde dich nie mehr alleine lassen oder gar verleugnen. Nun bleiben wir zusammen, du und ich. Jetzt sind wir zuhause. Ich danke dir und ich liebe dich.“

Und dann halte das kleine Kind einfach weiter in deinen Armen. Sei bei ihm und fühle mit ihm. Schenke all deine Liebe und Wärme. Und das wichtigste ist: SEI einfach nur. Einfach nur sein, es gibt nichts Weiteres zu tun. Während du auf diese Weise deiner Angst begegnest, nimmt dein göttliches Selbst (die Liebe) die Energie der Angst in sich auf. So findet dann die Transformation der Angst in Liebe statt.

Hier also nochmals die vier Schritte der Verwandlung:

1.   Halte inne und atme
2.   Stell dir dein inneres Kind vor
3.   Halte es fest an dein Herz gedrückt
4.   Sage: „Ich danke dir“ und „Ich liebe dich“

Es mag sein, dass du denkst, es wäre zu einfach und es ist doch nur eine Vorstellung. Schon möglich, dennoch liegt die wahre Kraft immer in der Einfachheit. Tief in mir glaube ich, dass das Leben einst als etwas Müheloses erschaffen wurde. Leben bedeutet Leichtigkeit. Das hinzufügen von Kampf und Anstrengung ist eine Erfindung des menschlichen Geistes. Deshalb lege ich dir es wärmstens ans Herz, diese vier Schritte der Verwandlung doch für eine Zeit mal zu versuchen. Du wirst mit Glück, Liebe und Freude sicherlich belohnt.

Doch was immer auch geschieht, welche Erfahrung du auch immer machen wirst, vergiss nachfolgende Worte einfach nie:

Ich hatte das Gefühl, ewig zu sein, so als hätte ich schon immer existiert und würde immerfort existieren, ohne Anfang und ohne Ende. Ich war von dem Wissen erfüllt, das ich einfach grossartig bin!Ich (du, wir alle) bin bedingungslos geliebt, aus keinem anderen Grund als einfach deshalb, weil ich existiere.“ 
(Anita Moorjani, nach ihrer Nahtodeserfahrung, nachzulesen in ihrem Buch ‚Heilung im Licht‘)


Was es ist

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Erich Fried




Manuel V. Garcia



0 Kommentare zu Das Wunder der Liebe - Oder die Verwandlung der Angst:

RSS-Kommentare

Kommentar hinzufügen

Ihr Name:
E-Mail-Adresse: (Erforderlich)
Homepage:
Kommentar:
Machen Sie Ihren Text größer, fett, italic und mehr mit HTML-Tags. Wir zeigen Ihnen wie.
Post Comment
RSS Follow Fan werden

Letzte Einträge

Das Geschenk der Angst - Teil 2
Das Geschenk der Angst - Teil 1
Ich muss mich schützen! Ist das wahr?
Inkarnationsvertrag
3 Stolpersteine welche dich vom neuen Bewusstsein trennen

Kategorien

Angst ist LIEBE
Engel
Gedanke der Woche
Gesetz der Anziehung
Schöpferbriefe
Zeitenergie
erstellt von