Seelenlicht - Lebe Dein wahres Selbst
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Das Göttliche in dir

Liebes Seelenlicht



Gerade als ich mich aufmachte um dir zu schreiben, fiel mir eine Geschichte zu, die ich mit dir gerne teilen möchte. Die Geschichte beinhaltet in ihrer Kernessenz genau das, was mein Herz für wahr und stimmig hält. Es ist für mich eine Botschaft dessen, was ich – was DU, ja was wir alle in Wahrheit sind. Die Geschichte dreht sich um eine kleine Welle, die sich selbst in ihrem Vergleichen mit anderen für unzureichend und minderwertig hielt. Aber lies einfach selbst und horche am besten dabei noch in dein Herz hinein.


Die kleine Welle
Es war einmal eine kleine Welle. Tief in ihrem Innern war sie sehr unglücklich und klagte: Ich fühle mich so schlecht. Die anderen Wellen sind so groß und so stark, während ich nur so klein und schwach bin. Das Leben ist sooo ungerecht!

Zufällig kam eine große Welle vorbei.

Ich habe deine Worte gehört.sagte sie. "Dir geht es so, weil du noch nicht deine wahre Natur erkennst. Dir geht es schlecht, weil du denkst, dass du nur eine kleine Welle bist, aber das ist nicht wahr.

Was sagst du da?“, fragte die kleine Welle.Natürlich bin ich eine Welle! Schau, hier ist meine Krone und das hier ist mein Wellenschlag. Ich bin klein, aber ich bin eine Welle!

Was du als Welle‘ bezeichnest, ist nur deine Form. Du bist in Wahrheit Wasser. Wenn es dir gelingt, zu verstehen, dass du nur eine Zeitlang eine Welle bist, aber immer Wasser sein wirst, wirst du nicht mehr unglücklich sein.

Aber wenn ich Wasser bin, was bist dann du?

Auch ich bin Wasser. Ich habe für eine kurze Zeit die Form einer Welle, die größer ist als du. Aber meinem Wesen nach bin ich Wasser. Ich bin du und du bist ich. Wir sind beide Teile eines großen Ganzen.

nach Xin Zhou Li


Das uns ständig begleitende Gefühl von Mangel und Kampf
(Bevor du weiterliest, noch eine Anmerkung: Ich möchte weder dir noch anderen meine Wahrheit als die Einzige aufdrücken, oder gar dich in deinem Glauben verletzen und dir zu nahe treten. Diese, meine folgenden Worte und Gedanken entsprechen daher einfach meiner Philosophie und wenn du magst, dann teile ich sie gerne mit dir).

Solange wir als einzelne Menschen (wie die kleine Welle selbst) nicht wirklich wissen wer wir sind – sprich unsere wahre Natur verkennen – solange werden wir uns auch immer wieder vergleichen.
Was muss ich tun, um anerkannt und geliebt zu werden? Warum hat jener mehr Geld als ich, warum hat dieser mehr Erfolg als ich? Und was muss ich tun, um noch besser und erfolgreicher zu werden?“

Ich möchte damit nicht sagen, dass Ansporn und Ehrgeiz schlecht wären. Das sind Qualitäten, welche einem Ziele erreichen lassen, vor allem wenn es um echte Herzensziele geht. Vielmehr möchte ich andeuten, dass der Kampf – der Kampf um Anerkennung und schliesslich um LIEBE - doch sehr ermüdend sein kann.

Wir Menschen haben uns von unserer wahren Natur so abgeschnitten und isoliert, dass wir tatsächlich der Illusion anheimfallen, getrennt und alleine zu sein.


Gott und die Religionen
Da macht es unser Gottesbild, nach dem wir alle (mehr oder weniger) aufgewachsen sind, natürlich auch nicht besser. Wird doch das Göttliche vorwiegend mit einer Person, einem Wesen verknüpft (ob Allah, der christliche Gott, Manitu, die hinduistischen Götter etc.), welches weit weg von dir lebt und du nur in ihr Himmelsreich eingehst (und somit ihre grenzenlose Liebe erfährst) wenn du auch schön brav und artig, respektive ein guter Mensch bist – und was gut ist, ist ebenso eine Definitionssache.

Auch wenn viele, insbesondere Jugendliche, nicht mehr dieses Gottesbild für ernst nehmen, so ist doch der Glaube daran immer noch stark in unseren Genen und im morphogenetischen Feld (eine feinstoffliche ‚Wissensbank‘, mit der wir alle verbunden sind) gespeichert. Daher sind wir unbewusst immer noch der Meinung, dass wir getrennt vom Göttlichen sind. Kommt noch erschwerend dazu, dass wir ‚es‘ fürchten und somit die Angst und damit die Trennung aufrechterhalten.

In dem sehr schönen Band ‚Gespräche mit Gott‘(GmG), sagt Gott zu Neale Donald Walsch ebendies: Ihr habt die Elternrolle auf Gott projiziert und seit so zu einer Vorstellung von einem Gott gelangt, der richtet und belohnt oder bestraft. Ihr habt eine von angstgetragene Realität um die LIEBE (das Göttliche) herum kreiert. Und diese auf angstgegründete Realität beherrscht eure Erfahrung von LIEBE. Nicht nur das; sie erschafft sie sogar! Brauchst du die Angst, um das zu sein, zu tun und zu haben was an sich richtig ist? Muss dir gedroht werden, damit du gut (genug) bist? Und was heisst es, gut (genug) zu sein? Wer hat letztlich das sagen darüber? Ich sage dir: Du selbst machst deine Regeln, du selbst legst die Richtlinien fest!“

Um wie viel entspannter könnten wir sein, wenn wir wirklich die Wahrheit fühlten, dass das Göttliche einfach nur reine Liebe ist? Und noch besser…wenn wir damit sogar EINS sind und daher die LIEBE selbst? (In diesem Augenblick entspannen sich meine Schulten, atme ich mit einem Seufzer tief aus und weiss innerlich: ja ich bin gut genug…ich bin eingewoben in dieser Liebe und verdiene sie aus dem einfachen Grund heraus, weil ich existiere – und so auch du und wir alle selbst!)


Das Göttliche ist überall – aber in mir?
Wir alle haben sicher schon gehört, dass doch alles irgendwie beseelt ist, dass diese Göttliche Quelle durch alles fliesst. Ich habe schon mit einigen gesprochen, die felsenfest überzeugt sind, dass diese Ur-Energie alles erfasst. Die wenigsten jedoch glauben daran, dass das Göttliche auch in ihnen selbst ist. Sprüche wie: „Herr ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort so wird meine Seele gesund“ – helfen auch nicht wirklich dabei, ein würdigeres Bild von uns aufrechtzuerhalten.

In meiner Wahrheit ist niemand hier um Gottes Liebe würdig zu sein. Niemand braucht zu kämpfen, zu betteln und zu beten, um dann doch eines Tages das Himmelsreich oder Nirwana zu betreten. Für mich ist das Göttliche die LIEBE selbst. Und LIEBE urteilt und verurteilt nicht. LIEBE nimmt dich so wie du bist, egal wie du dich verhältst. Was wäre das für ein Gott, frage ich mich, der dir Gebote auferlegt und von dir angebetet und gepriesen sein will? Das hat für mich nichts mit Liebe zu tun, sondern mit Grössenwahn und Selbstverherrlichung. Dass solch ein Gott angsteinflössend wirkt, kann ich gut verstehen. Und eben diese Prägung sitzt immer noch tief in uns, selbst wenn wir nicht zur Kirche gehen, selbst wenn wir nicht einer Religion angehören.


„Wir müssen nicht warten, bis wir sterben, um die Erfahrung des Nirwana zu machen. Unsere wahre Grossartigkeit existiert genau jetzt!“
Anita Moorjani aus „Heilung im Licht“


Viele Menschen, welche ein Nahtodeserlebnis hatten, verloren auf einen Schlag die Angst vor dem Tod und die des „Gottes“.  Darunter auch Anita Moorjani, welche in ihrem Buch „Heilung im Licht“ diese „Göttlichkeit“ beschrieb: als unbeschreibliche Wärme und LIEBE die sie innig umhüllt und umgibt. Wie eine zärtliche Mutter, ein zärtlicher Vater, bedingungslos und allumfassend. Einer LIEBE die immer in und um uns ist, egal wo wir auch sind. Wie sie, haben auch viele andere die diese Erfahrung erlebten, von jenem Gefühl gesprochen, welches sie nicht mit Worten wirklich umschreiben könnten. Jedenfalls gebe es kein Wort dafür, das dieser grandiosen LIEBE auch nur im Entferntesten gerecht würde.

Als Neale D. Walsch in seinem Dialog mit Gott ebendiese LIEBE erklärt haben möchte, entgegnete das Göttliche ihm:Endlos habt ihr mich bedrängt: Zeige es mir, erkläre es mir, offenbare es mir!“ Doch meine Worte sind so einfach, dass ihr sie nicht missverstehen könnt: ICH BIN hier, genau HIER (in deinem Herzen), JETZT, in diesem Moment!“ 
Und dann ergänzte es mit seiner allumfassenden Liebe noch jene Worte: Fühlt euch nicht verlassen, denn ich bin immer bei euch! Ich werde euch nicht verlassen, ich kann euch gar nicht verlassen. Denn ihr seid meine Schöpfung und mein Werk, meine Tochter und mein Sohn. Mein Zweck, mein Ziel und mein Selbst. Daher ruft mich an, wo immer und wann immer ihr vom Frieden der ICH BIN (der göttlichen Liebe) getrennt seid: Ich werde da sein. In Wahrheit und Licht und Liebe.“


Der Ozean oder „Das-Alles-was-ist“
LIEBE ist die höchste Energie, Liebe ist ALLES!“, spricht Gott in GmG und weiter: „Ja, das habt ihr schon mal gehört. Das Universum hat sich jedes Tricks bedient, um euch diese Wahrheit nahe zu bringen. Aber in schwierigen Zeiten, in Zeiten der Sorge, des Zweifels oder der Angst, zieht ihr es vor, das zu vergessen. Die Wahrheit jedoch wurde vom höchsten Berggipfel herunter geschrien, am allertiefsten auch wurde ihr Wispern vernommen. In allen Bereichen menschlicher Erfahrung hallte diese Wahrheit wider: LIEBE ist die Antwort!“

Ich glaube zutiefst, dass ein jeder eine „Facette“ des Göttlichen ist. Und jene Göttlichkeit, jene LIEBE möchte sich eben durch diese Facette ausdrücken – durch dich und durch uns allen!


„Kurzum, es (Gott, die universelle Energie, die LIEBE) ist die Quelle des Lebens und durchströmt jedes Lebewesen. Ja, es erfüllt das ganze Universum und lässt sich davon nicht trennen.
Diese Energie fällt kein Urteil und macht kein Unterschied.
Es durchfliesst uns, gleich, ob wir ein hochentwickelter Guru oder eine Meeresschnecke sind.“
Anita Moorjani aus „Heilung im Licht“



Verbinde dich mit deiner Seele, deinem göttlichen Selbst
„Wie kann ich diese Göttlichkeit in mir spüren, wie kann ich sie wieder-fühlen?“, fragst du dich vielleicht? Nun, für mich ist es wichtig, uns wieder bewusst mit unserem ‚Wahren Selbst‘ zu verbinden. Mit jenem Teil in uns, der das göttliche Selbst ist, deine Seele wenn du denn so willst. Jener Teil, der das Allwissen in sich trägt und somit auch die Erfahrung der All-Liebe.

Verbinden wir uns wieder bewusst mit dem Göttlichen, erlauben wir dieser Liebeskraft sich ganz durch uns auszudrücken. Somit gibst du DEINEN eigenen „Fingerabdruck“ nach Aussen in die Welt hinein und die göttliche Facette die du bist, kann sich ganz und gar entfalten. Und horche mal in dich hinein. Ist da eben nicht diese Sehnsucht in dir, dich, in deinem ganz eigenen Ausdruck zu entfalten? Und dies kann nicht etwa über den Kopf, über das Nachdenken sondern nur über dein Herz, deine eigene Herzensliebe geschehen.

Nachfolgendes Gebet wurde mir einst gegeben und ich finde es nach wie vor passend um mich wieder gezielt und in der Achtsamkeit mit meinem göttlichen Selbst zu verbinden. Wenn du magst, dann probiere es doch auch einmal aus. Lege eine Hand auf dein Herz (um dir ganz nahe zu sein), zünde vielleicht eine Kerze an und spüre den Worten nach.



Seelenverbindung

„Ich verbinde mich jetzt bewusst
und in Liebe mit meiner Seele.
Bitte fliesse in mich hinein.
In meinen Körper und in mein Herz,
so dass DU dich in mir verankern kannst.
DU und ich wir sind eins. Eine Einheit.
Bitte drücke DICH durch mich aus:
Durch meinen Gang, meine Augen,
meine Haltung,
ja durch mein ganzes Wesen und Sein.
Ich bin auch bereit dafür,
jetzt meine Seelenliebe anzunehmen.
Danke,
dass DU durch mich wirkst.
Ich öffne mich dafür,
jetzt meine wahre Macht
und Grösse in Anspruch zu nehmen.
Ich bin bereit mich jetzt mit der universellen Schöpferkraft
und meinem Hohen Selbst zu verbinden.
Und ich entscheide mich zugleich für Fülle
und Schönheit in all meinen Lebensbereichen.
DANKE, DANKE, DANKE!“





Namasté – Ich grüsse das Göttliche in dir!


Manuel V. Garcia


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