Seelenlicht - Lebe Dein wahres Selbst
Mein Blog

Gefühle in Liebe verwandeln - Teil 4

Liebes Seelenlicht



Was hat die Welt nicht schon über die Liebe alles besungen, geschrieben, gesagt, erdichtet und und und… Schon wieder folgt ein neues Schreiben über die Liebe, denkst du dir etwa? Und ja, ich kann weder das Rad noch die Liebe neu erfinden, doch vermag ich für den einen oder anderen unter euch vielleicht neue Impulse zu setzen?

Die Liebe ist ein sehr grosses Thema in unserer Gesellschaft, wenn nicht sogar das wichtigste und spannendste überhaupt. Alles strebt und richtet sich nach diesem tiefen Gefühl. Die Erde selbst ist ein Planet der Liebe und alles in und auf ihr schwingt in dieser wunderbaren leichten Energie.

Ja, jetzt magst du wohl denken, von woher ich bloss komme? Ob ich gar in einer Traumwelt oder auf einer anderen Erde lebe als du? Sei versichert, ich habe weder den Verstand verloren, noch den Ort gewechselt und trotzdem behaupte ich – wenn ich tief in mein Herz hineinhorche – dass alles um und in mir reine Liebe ist (was aber nicht heisst, dass der Mensch danach handelt!).

Natürlich gibt es hier auf der Erde massenhaft Probleme, die auf den ersten Blick hin alles andere als liebevoll erscheinen. So die Kriege, die Gier und Umweltprobleme, die allesamt hausgemacht und bestimmt nicht aus dem Herzen heraus geboren wurden. Und da sind wir schon beim nächsten Punkt.

Verstand / Ego contra Herz / LIEBE
Gerade heute wieder ist mir ein Kleinkind begegnet, welches mit seinem Lächeln mein Herz berührt hat. Es lag einfach nur da, hat gestrahlt und war total im Moment. Und diese Augenblicke erinnern mich stets daran, dass ein jeder von uns im Herzen so ein Kind war und immer noch ist

So erblickten wir mit einem offenen, liebenden Herzen diese unsere Welt. Wir waren zu jenem Zeitpunkt mit uns ganz im Reinen, ganz im Frieden. Vor allem waren wir das, was man als authentisches menschliches Wesen bezeichnen kann. Es kümmerte uns (noch) nicht, was andere von uns dachten. Wir nahmen nichts persönlich und lebten ganz einfach unser wahres Selbst.

Dann kam aber jener Moment, welcher ich gerne Domestizierung nenne. Wir alle wurden erzogen, mit den sicher zum Teil besten Absichten unserer Eltern und anderen Erwachsenen. Uns wurde schnell mal beigebracht, was sich gehört und was nicht. Was in ihren Augen Rechtens ist und was ganz schlimm und unrecht ist. Das wir jenes tun dürfen, aber das andere gefälligst sein zu lassen haben. So wurden wir belohnt, wenn wir in ihrem Weltbild uns korrekt benahmen und bestraft, wenn ihnen an uns was missfiel.

Bald einmal fielen wir aus unserer Herzmitte heraus (vom Herzen in den Kopf hinein, weil hier das Fühlen nicht so weh tat) und verloren das Gefühl, dass wir, so wie wir sind, gut genug und total liebenswert sind. Wir erlagen stattdessen der Illusion, jetzt um Anerkennung und Liebe buhlen zu müssen. Ja  es reifte in uns gar der Glaube, nur dann ein guter Mensch zu sein, wenn wir dies und jenes tun. Wir fingen an zu glauben, dass wir um die Liebe kämpfen müssen (manchmal sogar um jeden Preis).

Das war die Geburtsstunde unseres Verstandes und Ego-Bewusstseins, welche uns einen Rahmen gaben, der definierte was wir sind, was wir können und was wir über uns zu wissen glauben. Durch unser eigenes Vertreiben aus dem Paradies heraus (unserem Herzen), das durch den Verzehr des Apfels geschah (unserem Verstand und unserer Möglichkeit zu ur- und verurteilen in Gut und Böse), geriet unser aller Leben und unsere Gesellschaft immer mehr in Disharmonie. Wir fingen an zu glauben, nur wenn wir viel Geld, einen gewissen Status und Position als Mensch und im Leben hätten, wären wir genug wertvoll (der Liebe und der Anerkennung anderer Wert). So geriet das Leben aus den Fugen, weil in uns die grosse Angst reifte, so wie wir sind, nicht gut genug zu sein. Und anstelle der Liebe in unserem Herzen, entstanden Krankheiten, zwischenmenschliche Probleme, Kriege und etliche Dramen mehr.

Dies alles aber nicht etwa, weil wir und die Erde nicht Liebe wären, sondern weil wir unsere Liebe in uns nicht wahrhaftig leben (sondern der Angst folgen) und vergessen haben, ein solches Wesen zu sein. Kriegsverbrecher vergangener Zeiten wie auch Diktatoren jener Zeit, sind nicht etwa Wesen fernab der Liebe. Vielmehr aber haben sie diese Tatsache vergessen, verdrängt und vielleicht auch verachtet. So waren ihre Taten und Handlugen stets ein Akt nicht gelebter Liebe. Schon Jesus sagte: „Denn sie wissen nicht was sie tun.“

Dich selbst zu lieben wird dein Ego auflösen: Du musst deine Überlegenheit nicht mehr beweisen.
Es ist also ein enormer Unterschied ein Licht- und Liebeswesen zu SEIN, das sich dessen sehr wohl bewusst ist und danach lebt, oder aber ein solches Wesen zu sein, welches in der Unbewusstheit und fernab von seinem wahren Selbst agiert. Letzteres lebt in der Angst und in der Illusion, die Welt wäre ein Überlebenskampf, man ist ganz alleine auf sich gestellt und man hat das Gefühl sich beweisen zu müssen, um jemand zu sein. Auch wenn es im Inneren immer LIEBE war, ist und sein wird, kann es sich dennoch mit dem freien Wille und aus dem Ego heraus dafür entscheiden, diese LIEBE nicht zu leben. Das Resultat ist dann immer Schmerz, Leid und Drama. Wir leben somit in einer tiefen Leere, Hoffnungslosigkeit und in einem nie zu Ende gehenden Kreis von Pein und Herzensleid. Im Glauben, dass die Liebe dann irgendwo im Aussen zu finden sei, verstellen wir uns und tun alles dafür um zu Gefallen, um Anerkennung und Achtung zu bekommen.

Wie es schon im Zen beschrieben ist: Wenn du es dort nicht finden kannst (Liebe), wo du bist, wo willst du hingehen, um es zu suchen? Nur wenn wir uns wieder auf unsere wahre Essenz besinnen und den Weg zurück vom Kopf ins Herz nehmen, nur dann brechen wir aus diesem Teufelskreis aus, nur dann spüren wir wahrhaftig was es ist LIEBE zu sein, nur dann wissen wir intuitiv was damit gemeint ist, von der LIEBE umgeben zu sein. Beginnen wir doch damit, uns und alle unsere Seiten (positive wie negative) zu lieben und anzunehmen. Du brauchst nicht zu sagen: Ich liebe mich dafür, dass ich Angst und Kummer fühle, dass ich denke ich wäre so ungerecht, dass ich das Gefühl habe ein Niemand zu sein etc.Aber du kannst damit beginnen, in die Bereitschaft dafür zu gehen. Sage also lieber:Ich bin BEREIT mich mit all dem anzunehmen und zu lieben was mich jetzt gerade ausmacht.Dies alleine wird dir grossen inneren Frieden bringen. Und ein friedlicher Geist gelangt automatisch immer mehr in sein Herz hinein.  


„Was du auch immer tust, lieb dich dafür, dass du es tust. Was du auch immer denkst, lieb dich dafür, dass du es denkst.“
-Thaddeus Golas-


Unser Herz – Transformator und Heilung zugleich 
Dir ist sicher schon aufgefallen, dass die jetzige Zeit sehr vieles hochbringt, was sich nicht immer angenehm anfühlen mag. Vermehrt steigen Gefühle hoch (ausgelöst durch deine Mitmenschen und Ereignisse), die du lange, oft seit der Kindheit – wenn nicht gar noch früher – verdrängt und verleugnet hast. Und das ist gut so und hat seinen tiefen Sinn. Denn all deine Schöpfungen kehren zurück zu dir, der du in Wahrheit Schöpfer/in bist. Das Leben selbst leitet diesen Prozess ein, bis du diese deine Emotionen (Ängste, Panik, Wut, Ohnmacht, Trauer, Frust u.a.) anerkennst, annimmst und deinen Frieden damit machst. Es geht jetzt darum, sie nicht mehr weiter zu verdrängen und als „schlecht“ abzulehnen, sondern sie mit offenem Herzen zu fühlen. Durch deine verurteilenden Gedanken hast du sie einst selbst erschaffen – nun darfst du sie in inneren Frieden, Zufriedenheit, Freude und in reine Liebe verwandeln. Dies erreichst du indem du deine Gefühle mit den Augen deines Herzens, der Liebe wahrnimmst. Als wären sie deine von dir verlassenen Kinder, nimmst du sie nun an, gibst ihnen bejahenden deine Aufmerksamkeit und die Erlaubnis hier zu sein.  


„Je mehr schlechte Gedanken und Gefühle du bei dir auszurotten versuchst, desto zahlreicher werden sie vorhanden sein.“
-Thaddeus Golas-


Du bist nicht alleine – gebe es ab, wenn du magst
Viele unter euch, ja sehr viele die offen für esoterisches wie spirituelles Wissen sind, ist dies alles nicht unbekannt. Sie alle geben sich grosse Mühe und ihr Bestes, um diese uralten Gefühle liebend anzunehmen. Und dennoch „scheitern“ an diesem Punkt etliche immer und immer wieder. Nicht weil sie für diese Transformation dazu nicht im Stande wären, sondern weil sie in ihrer Angst, nicht gut genug zu sein (der Liebes Gottes nicht würdig?) und in ihrer Überforderung alleine mit dem umzugehen, oft das Handtuch werfen. So glaubte auch ich für lange Zeit, dass ich mit meinen Gefühlen alleine dastehe und verurteilte mich für mein „Scheitern“ nur wieder selbst. Man ist also auch da sehr gerne (zu) streng zu sich selbst. Eines Tages bekam ich hierfür aber einen tollen Hinweis, der mir sehr geholfen hat.
„Na, Manuel, wenn du traurig bist und dich alleine fühlst, dann sei doch einfach mal bereit dich damit zu lieben und gebe all dies ab!
Übergebe alle deine Angelegenheiten deiner in dir innewohnenden Kraft – du magst sie Gott, Buddha- oder Christusnatur, göttliche Urkraft, Universum, das Leben, usw. nennen – und spüre nach, wie du dich dann fühlst. Du übernimmst dann immer noch die Verantwortung für deine Gefühle, aber bist damit nicht mehr alleine. Du hast so viele unendliche Hilfe in dir, denke nicht, es immer alleine tun zu müssen.“
Und tatsächlich, ein Gefühl oder eine Angelegenheit einer grösseren Macht zu übergeben, stellt Augenblicklich Friede in mir ein. Ein Gefühl getragen zu werden, aufgehoben und geborgen zu sein. Und aus diesem Grundgefühl heraus gelingt die Transformation dann wirklich leicht und mühelos.






Schritte zur Verwandlung der Gefühle


Schritt 1: Atme und entspanne dich (dieser Schritt wird hier aufgeführt und beschrieben)

Schritt 2: Das Gefühl bejahend annehmen (dieser Schritt wird hier aufgeführt und beschrieben)

Schritt 3: Vergeben und losslassen (dieser Schritt wird hier aufgeführt und beschrieben)


NEU: Schritt 4: Das Gefühl in Liebe verwandeln


Hast du dein Gefühl nun bejahend gefühlt, ihm mit einem JA erlaubt da zu sein, so verwandle es jetzt mit deiner Herzenskraft in Liebe. Aus Liebe kommt alles und kehrt als solche auch wieder zurück.

Um das Gefühl zu verwandeln, sage ihm folgende Worte:

"Ich hülle dich jetzt in Liebe und lasse ganz viel Herzensliebe in dich fliessen.“
Stelle dir vor, wie sich dein Herz öffnet und du die Emotion mit deiner Liebe erfüllst. Vielleicht möchtest du dir auch einen rosa Strahl vorstellen, der aus deinem Herzen in das Gefühl hineinfliesst.

Sei dabei ganz bei deinem Gefühl. Umarme es, lege eine Hand oder beide zu der betreffenden Körperstelle. Wiederhole immer wieder die Worte der Liebe, welche sich für dich im Moment stimmig anfühlen. Und versuche nicht diese Liebe auch zu spüren, das Gefühl dazu folgt wie von selbst, wenn du dich nicht dafür bemühst.

Und sollte sich all dies für dich nicht so leicht und mühelos anfühlen, dann übergebe es doch einmal deiner göttlichen Schöpferkraft in dir. Sage dazu etwa: Ich bin jetzt ganz und gar bereit mich mit dem Gefühl zu lieben und anzunehmen. Und ich übergebe das jetzt dir, DU mein LICHT, meine Gotteskraft in mir. Danke!“

Dann lasse los und sei ganz bei dir. Sehe dich selbst umarmt von der göttlichen ALL-LIEBE. Fühle dich warm und geborgen eingebettet in ihr und forme deine Lippen zu einem Lächeln. Schon bald wirst du bemerken, wie unendlich gut und heilsam diese Liebesarbeit an dir selbst ist. Dein Herz öffnet sich immer mehr und mehr und deine Selbstachtung, sowie Selbstliebe nimmt zu – so dass du wahrhaftig den Frieden in allem finden kannst.  

Von Herzen wünsche ich dir dabei viel Kraft, Freude und Mut diesen Weg zu gehen!



Manuel V. Garcia


RSS Follow Fan werden

Letzte Einträge

Das Geschenk der Angst - Teil 2
Das Geschenk der Angst - Teil 1
Ich muss mich schützen! Ist das wahr?
Inkarnationsvertrag
3 Stolpersteine welche dich vom neuen Bewusstsein trennen

Kategorien

Angst ist LIEBE
Engel
Gedanke der Woche
Gesetz der Anziehung
Schöpferbriefe
Zeitenergie
erstellt von