Seelenlicht - Lebe Dein wahres Selbst
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Gefühle in Liebe verwandeln - Teil 2

Liebes Seelenlicht



In diesem Schreiben widmen wir uns nun dem nächsten Schritt zu. Vielleicht konntest du schon die einte oder andere Erfahrung machen bei der Übung des ersten Teils. Möglicherweise hast du auch dabei beobachtet, wie du entspannter wurdest und wie mehr Raum und Freiheit in dir entstand.

Nur schon das Innehalten, das sich entspannen, das bei sich ankommen während man in ungeliebten Emotionen feststeckt, bewirkt oft spürbare Erleichterung. Um jedoch wahre Freiheit zu erlangen, bedarf es doch noch weiterer Schritte. Wenn du magst, dann folgen wir jetzt noch tiefer in den Kaninchenbau der Gefühle und erlangen so noch mehr Raum und Leichtigkeit. Warum das so ist, das erfährst du schon sehr bald.

Der Kampf gegen Windmühlen
Du magst dich vielleicht Fragen, warum sollte ich mich noch tiefer in meine Emotionen einlassen? Warum sollte ich mich um sie kümmern, da sie mich doch schmerzen? Ich will sie loslassen, statt mich ihnen noch weiter zu öffnen!

Und da kann ich dich sehr gut verstehen, liebes Seelenlicht. Wir alle sind sozusagen darauf geeicht, dem auszuweichen was sich für uns nicht gut anfühlt. Wir sind bestrebt, das Gefühl wegzumachen, es unter allen Umständen zu bekämpfen.

Jedoch ist es ein weitverbreiteter Irrglaube, dass das Gefühl schmerzen kann. Was wirklich wehtut ist der Widerstand gegen das Fühlen. Unser Kampf dagegen ist zugleich auch ein Festklammern an die Emotion selbst. Und je mehr wir dagegen ankämpfen, umso stärker und intensiver wird auch der Schmerz. Dies aus dem einfachen Grund, weil die Empfindung so nur ins Stocken gerät (wir stemmen uns ja förmlich dagegen) und sich dann als Blockade widerfindet (und so nicht mehr fliessen kann). Dies äussert sich dann nicht selten als Enge in der Brust, als ein Zusammenziehen im Halsbereich, als Kopfschmerzen in Form von Migräne, als Magenschmerzen und so weiter und so fort.

Das was ist, ist!
Wir Menschen haben regelrecht gelernt uns gegen ‚das was ist‘ aufzulehnen. Vor allem dann, wenn es uns nicht behagt. Das kennen wir nur schon vom Wetter her: Draussen liegt Schnee, es ist eiskalt und dummerweise in dem Moment wo wir aus dem Fenster blicken, schneit es zu allem Übel auch noch kräftig. Nun musst du vielleicht bald zur Arbeit fahren, dein Auto ist jedoch noch unter einer dicken Schneedecke versteckt.

Da kommt auch schon der erste Ärger in dir hoch und du denkst vielleicht: Och nö, nicht schon wieder! Dieses dumme Wetter, es sollte jetzt nicht schneien!!“ Doch wie ist die Realität? Es schneit! Bringt es uns etwas, wenn wir uns dabei aufregen und denken, es sollte jetzt nicht schneien? Ausser Kummer und Leid nicht viel, oder? Dem Wetter aber ist es ziemlich egal ob wir uns dabei aufregen und schneit unbekümmert weiter vor sich hin.

Oder der Gedanke daran, mein Chef sollte mich endlich mal anerkennen und für meine Arbeit loben. Tut er es? Wie sieht die Realität aus? Er tut es nicht! Und wie fühlst du dich dabei? Gut? Erhaben und glücklich? Wohl eher nicht. Auch da kämpfen wir gegen das an, was ist (hier sei angemerkt, dass du dich selbst anerkennen und loben darfst - das steht ganz sicher in deiner Macht).

Mit den Gefühlen verhält es sich genauso. Natürlich möchte niemand dem Gefühl von Liebe und Glück widerstehen. Doch alle anderen Emotionen, wie Wut, Angst, Schuld und Scham oder Trauer und Ohnmacht, all diese wollen wir nicht wahrnehmen. Da denkt es in uns dann nicht selten:
„Ich möchte mich nicht traurig fühlen, möchte nicht diese Angst, diese Enge in mir haben. Nein, dieses Gefühl sollte nicht da sein!!“  
Doch auch hier; wie ist die Realität? Ist das Gefühl da? Ja! Dann sollte das Gefühl auch da sein, es ist zumindest für diesen Moment die pure Wirklichkeit.

Gegen ‚das was ist‘ auch noch anzukämpfen, verbraucht unheimlich kostbare Energie. Energie, die uns dann für anderes nicht mehr zur Verfügung steht. So klagen nicht wenige Menschen heutzutage über Energiemangel und Erschöpfung (wie viele Windmühlen bekämpfen wir überhaupt?).

Vom ‚ich bin das Gefühl‘, zum ‚ich fühle das Gefühl‘
Ein weiterer Grund warum wir oft Probleme gegen die Emotionen haben ist der, das wir damit begonnen haben uns mit ihnen zu identifizieren. So sagen wir uns oft: Ich bin traurig, ich bin verärgert und ich bin stocksauer!“ 
Spüre aber mal in dich hinein wenn du bei deiner nächsten Trauer sagst:Ich fühle mich traurig, ich fühle hier in dieser Brust grosse Trauer.“  Merkst du dabei den grossen und wichtigen Unterschied? Beim ersten Satz bist du das Gefühl. Beim nächsten aber fühlst du es nur! Das sind zwei Paar Schuhe und diese Schuhe sind wahrlich kein gleichgrosses Paar.
Denn die einfache Wahrheit ist; du bist nicht dein Gefühl, du kannst es aber wahrnehmen und fühlen.

Der Beobachter
Wer ist es denn, dieses ICH das wahrnehmen und fühlen kann? Es ist der Beobachter in uns, welcher du selbst bist. Ständig bist du dabei dies und jenes zu bemerken und festzustellen. Da ist dieser Gedanke, da ist dieses Gefühl. Da ist ein Chef, welcher gemein und kalt zu mir ist. Da ist ein Kind, welches heute sich aber sehr trotzig gibt und vieles weitere mehr. Unser Egokonstrukt in uns ist jedoch oft so stark, dass wir einfach vergessen (und dies immer wieder) wer wir in Wahrheit sind. Und so kommt es dann zur Identifikation und damit zum Leiden. 

Um dies zu entkräften, gehe wenn du magst immer öfters in den Beobachtermodus über. Stelle dir vor, du wärst ein ausserirdisches Wesen; ganz neu auf dem Planeten und zum ersten Mal in diesem deinen Körper. Neugierig wie ein Kind gehst du nun auf Entdeckerreise. In diesem Zustand nimmst du deine Realität ganz anders wahr.
Zweifelsohne wirst du auch so Trauer in dir entdecken, sagst dann aber:
Oh interessant, da fühle ich in meiner Brust eine Enge. Darunter liegt Trauermhm interessant!“ 
Du beobachtest also nur und spielst sozusagen Sherlock Holmes – bist also ganz neugierig und interessiert für 'das was ist'.

Mit dieser neuen Sichtweise widmen wir uns nun dem zweiten Schritt zur Verwandlung von Gefühlen zu.




Schritte zur Verwandlung der Gefühle


Schritt 1: Atme und entspanne dich (dieser Schritt wird hier aufgeführt und beschrieben)


Schritt 2: Das Gefühl bejahend annehmen

Annehmen bedeutet auch Zulassen. Es bedeutet den Augenblick zu würdigen und ihn anzuerkennen.Ja, das Gefühl in mir darf jetzt da sein, denn es ist ja schon da(die Wirklichkeit)!
Es zu verdrängen heisst nur; ich sehe mich als Opfer von dir und den Umständen. Dieses Ankämpfen aber macht klein und führt in die Ohnmacht. So verkennst du nur deine eigene Macht, nämlich die als Schöpfer selbst.

Hier noch folgende und wichtige Anmerkung dazu: Viele glauben zu wissen, wenn ich etwas annehme, heisst das doch auch, dass ich es automatisch behalten möchte. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Annahme heisst hier lieben was ist. Und diese Liebe führt dann zur Heilung.

Wer von uns möchte denn nicht auch angenommen sein? Annahme lässt uns wissen: so wie wir sind, sind wir liebenswert und in Ordnung. Ich darf so sein. Dann entspannen wir von selbst und fühlen uns glücklich. Und so ergeht es auch dem Gefühl (Es schreit dir immerzu: Mama / Papa ich bin jetzt hier. Bitte nimm mich wahr und schliesse mich in deine Arme. Ich möchte so gerne angenommen und mich von dir geliebt fühlen).


Übung: Nachdem du also ein unangenehmes Gefühl bei dir wahrgenommen und dir genug Raum und Erdung geschaffen hast (siehe Schritt 1), wechselst du spätestens dann in den Beobachterstatus über. Werde dir dabei bewusst; du bist NICHT dieses Gefühl, du fühlst es nur! Ich gehe sogar so weit und öffne mich dem Gedanken, dass wir unser Gefühl einst als Schöpfer selbst erschaffen haben und nun dieses ‚Kind‘ von uns wieder nach Hause (in unser Herz) tragen dürfen.

Atme weiter bewusst und tief den Bauch hinein und erkunde in dir was sich gerade zeigen möchte. Das heisst, du spürst und beobachtest neugierig und sehr genau deinen Körper. Wo ist das Gefühl? Geht es vielleicht einher mit anderen Körperempfindungen, wie Druck, Enge oder Verspannung? Kommen dir dabei vielleicht auch Gedanken hoch? Wenn ja, welche? All das lasse für den Moment zu.

Sage wenn du magst:Da ist diese Körperempfindung, dieser Gedanke, dieses Gefühl, interessant!“

Und dann weiter:Ja dieses Gefühl(Gedanke, Empfindung) ist jetzt da. Ich nehme es jetzt ganz und gar wahr und erlaube ihm da zu sein!“

Mit diesem Akt anerkennst du das Gefühl. Es da sein zu lassen bedeutet erstmals aber nicht, es auch unbedingt zu mögen. Du nimmst es einfach wahr und gibst ihm die Berechtigung jetzt hier sein zu dürfen (was ist, ist einfach in diesem Moment).

Bleibe dann bitte für eine Weile auch bei diesem Gefühl, bevor du dann mit folgenden Worten fortfahren kannst: 

„Ich als Schöpfer/in habe einst dieses Gefühl selbst erschaffen, bewusst oder auch unbewusst. Deshalb übernehme ich jetzt hierfür die volle Verantwortung (somit nimmst du die Macht wieder zu dir zurück – die Macht zu handeln und zu verändern) und lasse es nun mit nachfolgenden Worten los (Schritt 3 – siehe nächster Wochenbrief).“

Nur schon die Annahme und das bejahende Fühlen dessen was ist, wird eine grosse Erleichterung in dir auslösen.

Dabei wünsche ich dir viel Segen, Kraft und Freude. Mögest du immer mehr in den Frieden und in die Leichtigkeit hineinwachsen.


Manuel V. Garcia


Weiter zu Teil 3




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