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Gefühle in Liebe verwandeln - Teil 1

Liebes Seelenlicht




Mit diesem und den nachfolgenden Wochenbriefen möchten wir uns nun intensiver unseren Gefühlen zuwenden. Da uns diese ständig begleiten und uns sowohl in Höhen als auch in Tiefen zu stürzen vermögen, verdient dieses Thema eine doch genauere Betrachtung.

Der Planet der Gefühle.
Wir leben auf einer Spielwiese (unsere Erde), auf der es sich um Empfindungen dreht. Buchstäblich alles was wir tun oder nicht tun löst verschiedenste Emotionen in uns aus. So trachten wir danach, das Optimum daraus zu holen – heisst; wenn ich schon fühlen darf, dann möchte ich mich nur noch gut und voller Glück fühlen.

Wir lechzen nach Liebe und Geborgenheit und gehen einem gutbezahlten Job nach, um uns sicher und sorgenfrei zu fühlen. Wir geben viel Geld aus für schöne und der Mode entsprechende Kleidung und erhaschen uns so ein Gefühl von Anerkennung, der Zugehörigkeit und der Freude. Manche erarbeiten sich mühevoll und mit viel Schweiss und Fleiss verbunden einen immer muskulöseren Körper. Wiederum andere legen sich unters Messer, um sich gewisse Schönheitsoperationen zu unterziehen. Dieser Art von Köperkult dient dann nicht selten dem Wunsch danach, sich gut genug zu fühlen - genug hübsch, genug schön, genug perfekt.

Da wir uns jedoch auf einer polaren Welt befinden, also mit Gegensätzen, gibt es auch die nicht wirklich geliebte Kehrseite davon: die von uns als negativ angesehenen Gefühle.
Wut, Angst, Ohnmacht, Kleinheits- und Minderwertigkeitsgefühle, Scham und Schuld. Alles Emotionen, welchen wir allzu gerne aus dem Weg gehen würden. Und Taktiken für eben diese Flucht haben wir Menschen zu genüge. Wer bedient sich nicht gerne dem Kühlschrank (mhh Schokolade) wenn er traurig ist? Oder trachtet danach, dieses Gefühl über ein Telefonat mit seiner besten Freundin wegzuwischen?

„Du brauchst keine Angst zu haben!“
Doch woher kommt die Furcht, die Ablehnung gegenüber den negativen Gefühlen? Nun, sie wurde schon sehr früh geprägt. Nämlich in unserer Kindheit. Damals als wir als Kleinkind Angst oder auch Trauer verspürten, reagierten unsere Eltern und Bezugspersonen nicht selten mit dem (auch heute noch sehr gängigen) Spruch: „Mein liebes Kind, du brauchst doch keine Angst zu haben. Es ist alles gut!“

Dieser Satz mag nun sicher sehr liebevoll gemeint sein. Doch ist es dem Kind in seiner Angst nicht wirklich dienlich. Denn seien wir mal ehrlich, was bringt es dir auch heute noch, wenn dir jemand sagt:„Reiss dich zusammen, du Angsthase?“

Hast du auf einmal nun keine Angst mehr? Natürlich schon und so ergeht es auch dem Kleinkind, welches wohl in etwa die Gedanken haben mag, wie:

„Meine lieben Eltern, es ist schön, dass ihr mich trösten möchtet. Doch ich habe nun mal diese Angst – ich fühle sie gerade jetzt ganz stark! Aber ich sehe schon, ihr könnt mir auch nicht helfen damit umzugehen. So folge ich eben eurem Beispiel, reiss mich von nun an zusammen und schlucke meine Wut, meine Angst, meine Trauer hinunter.“

So haben wir in frühester Kindheit nicht gezeigt und gelernt bekommen, wie wir mit unangenehmen Gefühlen umzugehen haben. Auch unsere Eltern nicht, welche in ihrer eigenen Unbeholfenheit und Hilflosigkeit selbst gerne diesen Emotionen aus dem Weg gingen.

Emotionen wollen fliessen!
Gefühle, also E-Motionen, sind um es mal klar auszudrücken, nichts anderes als Energie in Bewegung (Energie in Motion). Sie werden in unserem Emotionalkörper (auch Astralkörper genannt, welcher ein Teil unserer Aura ist) gespeichert und bewegen sich auf Meridianbahnen um und auf unserem Körper. Solange nun diese Energie ohne Unterbruch fliessen kann, bleibt alles in seiner Balance und Natürlichkeit. Gerät der Fluss aber ins Stocken, entstehen Staus und somit die sogenannten ‚Blockaden'.

Diese werden ausgelöst in unserem Bestreben danach, unsere Gefühle zu unterdrücken, ja sie nicht wahrnehmen zu wollen. Denn zeigt sich eine negative Emotion, reagieren wir nicht selten mit Widerstand darauf. Wir stemmen uns gegen diese Empfindung und blockieren somit aber auch deren natürlichen Fluss. Dies äussert sich dann oft darin, dass sich unser Körper beginnt zu verkrampfen und die Emotionen sich in unseren Organen ablagern (daher auch der Spruch – ‚diese Angst geht mir an die Nieren‘ uvam.). Mit diesem Verhalten bringen wir nur unser ganzes System in Aufruhr und vor allem unter grossen Stress. Unausgeglichenheit, körperliche Symptome bis hin zu Krankheiten kann die Folge daraus sein.

Um dem entgegenzuwirken, folgt der nun erste Schritt zur Verwandlung der Gefühle.


Schritte zur Verwandlung der Gefühle

Schritt 1: Atme und entspanne dich

Wenn wir negative Emotionen spüren, tendieren wir oft dazu flach zu atmen, also nur im Brustbereich. So aber fühlen wir die Emotion nicht wirklich und verdrängen sie nur. Da wir sie aber spüren müssen, um sie loszulassen (sie also wieder ins Fliessen zu bringen), bedarf es einer tiefen Atmung. Durch diese gelangst du auch wieder in deine Mitte und verbindest dich zugleich mit deiner Göttlichkeit. Denn atmen bedeutet Leben annehmen und empfangen!

Übung:Spürst du also eine unangenehme Empfindung, so ziehe dich für einen Moment zurück (ja auch die Toilette ist ein geeigneter Ort dafür) und erlaube dir selbst tief in den Bauch hinein zu atmen. Damit beginnst du in dir Raum zu schaffen. Zugleich verbindest du dich mit dem Atem auch mit Gott, mit dem Leben selbst.

Stelle dir nun vor, du hättest einen Lichtkanal der zwischen deinem Steissbein und der Mitte deines Scheitels liegt. Atme dich in diesem Kanal hoch und wieder runter. Benutze dabei die Vorstellung von weissem Licht, welches diesen Zufluss sogleich reinigt und energetisiert. Somit kommst du wieder ganz zu dir selbst und bleibst in deiner Mitte. Du wirst auch bemerken, dass eine Ruhe und tiefe Entspannung sich in dir einstellen wird.

Beginne in deiner Vorstellung nun damit, mit deinem ganzen Körper zu atmen. Bei der Einatmung erschaffst du dir Raum um dich, in dem du dich nach allen Seiten ausdehnst. Beim Ausatmen ziehst du dein Energiefeld wieder ein wenig zurück, um bei der erneuten Einatmung dir noch mehr Raum zu schaffen. Stelle dir diese Atmung wie ein Pulsieren vor. Dein ganzes Feld öffnet und schliesst sich rhythmisch.

Durch diese Übung entlässt du alle Enge in deinem Körper und machst dich weit (die Angst -aus dem alle anderen negativen Emotionen entstammen - ist interessanterweise mit dem lateinischen Begriff „angustus“ bzw. „angustia“ verwandt, welcher für Enge, Beengung und Bedrängnis steht).  

Diese Übung kannst du so oft und so lange ausführen, wie es dir gefällt. Du kannst dir damit nur Gutes tun, da du immer zentrierter, ruhiger und gelassener wirst. Dieser erste Schritt für sich angewandt, wirkt also schon sehr positiv und heilsam. Lasse dich einfach neugierig auf das ein – und wenn du magst, dann erfahre im nächsten Wochenbrief den zweiten Schritt, der dich noch weiter in deine Freiheit bringen wird.

Nun wünsche ich dir viel Spass dabei, dir viel Raum und Freude zu geben und wünsche dir eine gesegnete Woche.

Manuel V. Garcia


Weiter zu Teil 2





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