Seelenlicht - Lebe Dein wahres Selbst
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Die Zeit der Einkehr und die Liebe darin

Liebes Seelenlicht



Der Lauf der Jahreszeiten ist uns Menschen so vertraut wie der Wechsel zwischen Tag und Nacht. Unser Leben ist in diesem Jahreskreis, in diesem Rhythmus massgeblich eingegliedert. Nicht nur das; auch unsere Gefühle, Gedanken, sowie unser Handeln richten sich stark danach. So gilt der Frühling seit jeher als Aufbruch in ein neues Leben, in dem wir alles was nicht mehr zu uns gehört ausmisten.

Dann, im Sommer, kommt die Urlaubsstimmung hoch. Wir erleben uns in jener Zeit meist voller Energie, Lebensfreude und von der Sonne kraftvoll aufgetankt. Der Herbst löst dann wiederum bei vielen eine Melancholie aus. Das Sonnenlicht scheint schwächer zu werden, die Tage werden kürzer. Das Hoch im Sommer fällt nun stetig wieder in die Tiefe.

Und was ist mit dem Winter, den wir jetzt wieder erleben? Schnee liegt auf den Strassen, Kälte und dunkle Tage ziehen ein. Die verschneite Landschaft hat ihren eigenen Zauber, welcher einhergeht mit Stille und Ruhe. Und so wie sich die Natur zurückzieht, so lädt das Leben auch den Menschen wieder zur Einkehr ein. Es ist eine Zeit, um wieder zu sich zu kommen, seine Mitte zu finden. Eine Zeit auszuruhen, sich zu sammeln um neue Kräfte zu mobilisieren.

Nicht wenige Menschen werden in dieser Jahreszeit eher missmutig, traurig, ja gar depressiv. Die sogenannte Winterdepression nimmt dann wieder stark Einzug. Dieser als Krankheit geltender Zustand, welcher unter anderem aus dem fehlenden Vitamin D und dem reduzierten Sonnenlicht hervorgerufen wird, hat aber auch noch andere Gründe.

Diese Gründe liefert das Leben selbst, welches uns zuruft: „Mensch, komm wieder zur Ruhe. Spüre dich wieder, kehr ein in die Stille, welche unter dem Chaos deiner Gefühle und Gedanken liegt.“
Und ja – da liegen massenhaft Gefühle in uns! Emotionen welche wir allzu gerne verdrängen und weghaben wollen. Besonders im Frühling und dann ganz stark im Sommer, gehen wir dem Nachspüren unserer Gefühle gerne aus dem Weg. Natürlich weiss ich, dass Du bestimmt kein Widerwille gegen Freude, Glück, Fröhlichkeit und Liebe hast. Davon ist auch nicht die Rede. Nein, ich spreche hier die sogenannten ‚negativen‘ Gefühle an.

Da wir nicht gelernt haben, von Kindheit an mit ihnen umzugehen, und sie stattdessen als ‚Fehler‘, als Unangenehm empfinden, verdrängen wir sie nur allzu gern. Unsere Gesellschaft bietet hierfür ja auch ganz viele Gelegenheiten. Da gibt es zig Unterhaltungsmöglichkeiten, womit wir unseren nichtgeliebten Emotionen aus dem Weg gehen können. So ist es doch bequemer, sich nach der Arbeit aufs Sofa zu setzen, den Fernseher einzuschalten und sich berieseln zu lassen (oft sogar von Nonsens). Ich für meinen Teil habe gar nichts gegen diese Art der Unterhaltung. Auch die darf sein. Nur wer von uns ist fähig, mal wirklich nichts zu tun? Zum Beispiel in der Form, sich einfach mal hinzusetzen, die Augen zu schliessen und für fünfzehn Minuten nichts anderes tun, als in sich hinein spüren?

Was will sich da in mir zeigen? Ist da vielleicht die Trauer, die Ohnmacht, die Wut die sich meldet? Oder gar Angst, verbunden mit Schuld und Scham? Sind das gar die Gefühle, die ich in den Sommerferien erneut verdrängt habe?
Ja, wenn es draussen Still wird, dann möchte die Natur dich dazu einladen, gut hinzuhören was da in dir ist. Dafür ist der Winter da! Ob wir uns jedoch gerne weiter ablenken möchten, in welcher Form auch immer, das liegt natürlich in unserem eigenen Ermessen.

Beobachten musste ich in letzter Zeit aber schon, dass es immer schwieriger wird, vor sich selbst davonzulaufen. Die Zeitqualität in der wir leben, lässt einfach nicht mehr zu, dass wir altes und verstaubtes in unserem Unterbewusstsein lassen. Sie fordert uns förmlich dazu auf, endlich all die Gedanken und Gefühle anzunehmen, sie bejahend zu fühlen und sie dann mit Dank und Liebe zu verwandeln (nicht wegmachen!).  

Schön und gut magst du dir denken, doch wie gehe ich damit um? Wie ‚verwandle‘ ich diese Gefühle? Und wie komme ich mir so wieder ein Stück näher?

Nun, meine Antwort dazu ist ganz einfach: Mit LIEBE. In dem du beginnst dich so anzunehmen wie du gerade bist. Dich mit all deinen Gedanken und Gefühlen zu lieben, die du in dir gerade wahrnimmst.
Kann das alles sein? Nur LIEBE? JA, denn Liebe ist alles und aus der Liebe kommt alles (davon mehr in einem anderen Wochenbrief)! Und wie du vielleicht weisst, ist LIEBE die höchste Schwingung überhaupt. Sie vermag zu trösten, Schmerzen zu lindern. Sie trotzt als Licht der Dunkelheit und bringt Leichtigkeit und Frieden mit sich.

Bevor nun dein Verstand zu verstehen gibt, dass dies doch nicht alles sein kann und überhaupt viel zu einfach wäre, lade ich dich auf einen Versuch ein. Für dieses Projekt brauchst du dich nicht einmal zu verstellen. Du musst dabei nicht in den Lotussitz, noch brauchst du irgendwelche Mantra zu rezitieren. Sei ganz einfach weiterhin so wie du bist, nur mit dem Unterschied, dass du beginnst, dich dafür zu lieben.

Wenn dein Chef dich auf die Palme bringt, darfst du also immer noch insgeheim deinen Teil dazu denken. Neu nimmst du aber jetzt immer die Liebe hinzu. Sage oder denke dir selbst: „ICH LIEBE MICH DAFÜR, dass ich das dachte.“ Und wenn Wut hochkommen mag, dann sei dir dessen bewusst und lasse sie auch zu, in dem du in dich hineinrufst: „Ich LIEBE mich dafür, dass ich diese starke Wut in mir trage!“ Denn wer sagt, dass wir uns für das nicht auch lieben dürfen? Wo steht geschrieben, wir sollten uns für all dies doch schämen und uns dafür ablehnen?
Es sind deine Gedanken, deine Gefühle die du so in die Liebe einschwingst. Damit befreist du dich und sie zugleich mit.


"Was du auch immer tust, lieb dich dafür, dass du es tust.
Was du auch immer denkst, lieb dich dafür, dass du es denkst."
Thaddeus Golas


Du darfst auch einen Schritt weitergehen und deine Emotion direkt ansprechen. „Mein liebes Gefühl (nenne es beim Namen), ich umarme dich. Ich hülle dich jetzt in Liebe und lass ganz viel Herzensliebe in dich fliessen.“ Wenn du magst, dann leg dabei deine Hände auf dein Herz, spüre die Liebe in dir und umfasse so das Gefühl oder auch den Gedanken.

Wenn du beginnst dich dafür zu lieben was in dir ist, wird einiges in dir passieren. Du wirst spüren, dass du leichter wirst und endlich einmal ‚ausatmen‘ kannst. Du beginnst dich anzunehmen und gibst dir daher auch die Erlaubnis, so in Ordnung zu sein wie du gerade bist (ja, mit allen Ecken und Kanten!). Ist das nicht erlösend? Ist das nicht grossartig, einfach in Ordnung zu sein, so wie man jetzt ist?

Natürlich gibt es über die Emotionen in uns noch viel zu sagen, sowie es auch noch einige Schritte gibt, wie wir noch mehr in die Leichtigkeit und den Frieden hineinwachsen können (mehr dazu in den nächsten Wochenbriefen). Doch ist dies ein grosser erster Anfang, um überhaupt damit zu beginnen. Denn Liebe ist und bleibt die ultimative Heilung! Dazu ist sie im Überfluss vorhanden, kostet nichts und macht sogar Spass. Denn mit jedem ‚Ich LIEBE dich‘ schwingst du dich höher und höher empor und immer mehr Freude macht sich in dir breit.

Nun wünsche ich dir ein herrliches Verlieben in dich selbst und schliesslich in das LEBEN insgeheim!  

Sei herzlichst umarmt  

Manuel V. Garcia
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