Seelenlicht - Lebe Dein wahres Selbst
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Sei ein Licht in dieser Welt

Jeder Mensch ist dazu bestimmt, zu leuchten!
Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind,
unsere tiefgreifendste Angst ist,
über das Meßbare hinaus kraftvoll zu sein.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit,
welches uns am meisten Angst macht.
Wir fragen uns, wer ich bin,
mich brillant, großartig, talentiert, phantastisch zu nennen ?
Aber wer bist Du, Dich nicht so zu nennen ?
Du bist ein Kind Gottes.
Dich selbst klein zu halten, dient nicht der Welt.
Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich so klein zu machen,
dass andere um Dich herum sich nicht unsicher fühlen.
Wir sind alle bestimmt zu leuchten, wie es die Kinder tun.
Wir sind geboren worden, um den Glanz Gottes, der in uns ist,
zu manifestieren.
Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem einzelnen.
Und wenn wir unser Licht erscheinen lassen,
geben wir anderen Menschen die Erlaubnis dasselbe zu tun.
Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind,
befreit unsere Gegenwart automatisch andere.

Marianne Williamson
aus ihrem Buch 'a return to love' (1992)



Wie dieses so wahre Zitat aufzeigt, stellen wir unser Licht doch zu oft unter den Scheffel. Wir halten uns häufig für zu klein, zu unbedeutend, zu nichtssagend für diese Welt. Doch träumen wir immer wieder davon, einmal was ganz besonderes zu sein. Auch einmal ein Star auf der (Lebens-)Bühne sein zu dürfen. Eine innere Sehnsucht meldet sich, in der Welt was bewegen zu dürfen. Mich zu zeigen, etwas Wesentliches zu bewirken.

Ich bin der Meinung, wir alle sind von Haus aus grossartige, ja göttliche Wesen. Wir haben es nur selbst vergessen. Prägungen, die uns seit frühster Kindheit innewohnen und welche uns häufig unbewusst sind, sorgen nicht selten dafür, dass wir unsere Grösse selbst leugnen. "Wer bin ich schon, mich grossartig, talentiert, phantastisch zu nennen?" Genau dies geistert immer wieder in unseren Köpfen herum. Da können tausende Komplimente kommen, hunderte Aufmunterungen, zahllose Zusprüche. Halten wir uns im inneren für unwürdig, für klein, verblassen all diese gutgemeinten Motivationen.

"Die Anderen sind besser als ich, haben mehr Talente, sehen besser aus, haben das hübschere Haus, fahren das tollere Auto, verdienen um einiges mehr als ich und so weiter und so fort." Durch all diese Vergleiche kommen wir wahrlich nie in unsere wahre Grösse. Im Gegenteil, sie zeigen uns nur den vermeintlichen Mangel auf und halten uns nur noch kleiner als wir uns eh schon fühlen.

Diese Lebensmuster, Kleinheitsgefühle und Gedanken sind aber nicht einfach so in unseren Köpfen entstanden. In unserer Kindheit erlebten wir alle eine regelrechte Gehirnwäsche. Eltern, Aufsichtspersonen und all jene, denen wir als Kind hochgeschaut und oft bewundert haben (das Kind braucht auch seine Vorbilder), hatten einen grossen Anteil daran, wie wir schlussendlich über uns selbst denken und fühlen. An dieser Stelle möchte ich nun nicht unsere Eltern etc. anprangern, denn auch sie hatten ihr Bestes gegeben. In den meisten Fällen meinten sie das niemals böse, sondern wussten es selbst nicht besser.

Es geht also nun nicht darum, mit dem Zeigefinger auf sie zu deuten und zu sagen, ihr seid Schuld daran, dass ich nun so bin wie ich bin. Nein, das wäre auch wirklich zu einfach und würde uns in unserem Bestreben in die Kraft zu kommen nicht weiterbringen. Es würde nur heissen, dass wir unsere Verantwortung abgeben und uns zum Opfer machen. Ein Opfer aber kann nicht in die Grösse kommen, braucht immer den Schutz der anderen und hält sich stets klein.

"Ach hätte ich doch nicht diese Kleinheitsgefühle, die stehen mir nur im Wege." Dies oder ähnliches könnte es in Dir durchaus denken. Nun sind diese Gefühle per se nicht was Schlechtes. Ein Gefühl ist ein Gefühl, nur wir machen es zu dem, was wir in positiv oder negativ einteilen. Stell Dir doch einfach mal folgendes vor: Du wärst mit der Fähigkeit perfekt Autofahren zu können geboren. Für Dich wäre es absolut das Normalste und Du könntest Dir nun nicht vorstellen, wie alle anderen dafür in die Fahrschule gehen müssten, um diese Fähigkeit sich anzueignen - oft mit mühevollen Stunden verbunden. Bist Du nun aber auch ohne diese Fertigkeit in die Welt gekommen und müsstest das Autofahren genauso anlernen, würdest Du nun Dein Gegenüber besser verstehen.
In der Welt geht es auch darum, Verständnis und Mitgefühl für andere zu entwickeln. Und dies können wir erst dann, wenn wir selbst in solch einer Situation, in so einem Zustand waren, respektive auch solche Gefühle erlebten.

"Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich so klein zu machen, dass andere um Dich herum sich nicht unsicher fühlen." Und doch tun wir gerade dies immer wieder, aus Angst davor dem Anderen die Show zu stellen, aus Angst davor angreifbar zu sein (steht man im Licht, wird man auch gesehen), aus Angst davor den eigenen Raum einzunehmen, aus Angst davor nicht so sein zu dürfen wie man wirklich ist. Ein Mensch aber, der Dich mit Worten angreift und kritisiert, tut dies oft auch nur darum, weil er entweder selbst so ist (er sieht dank Dir seine Schattenseiten) oder weil er gerne selbst so sein möchte (er leugnet seine eigene Grösse und getraut sich nicht diese zu leben, welche Du ihm mit deiner Art vorlebst). Nun denken viele auch, es gehört sich nicht sich gross zu machen und schliesslich möchte ich nicht als hochnässig und eingebildet gelten. Nun bedeutet hier sich gross machen nicht, über den Anderen zu stehen. Es bedeutet nicht, mehr und besser zu sein als der Andere. Es heisst aber, seine eigene Individualität zu erkennen, seine eigene Grösse zu leben und diese auch zu zeigen.

Wir alle wollen etwas besonderes sein! Und das sind wir auch, nur ist eben JEDER etwas besonderes, ein jeder ganz nach seiner Art und Weise. Und dies darf auch gelebt werden, das hat nichts mit Überheblichkeit zu tun. Ein Mensch, welcher überheblich, hochnässig und eingebildet wirkt, ist oft im tiefsten Inneren überaus verletzlich, häufig sehr unsicher und voller Angst. Zu seinem vermeintlichen Schutz kreiert er sodann eine Maske, welches genau dies suggeriert (oft ist die Maske so stark, dass er sich selbst darin verliert und sein wahres Wesen nicht mehr erreichen kann).

"Wir sind alle bestimmt zu leuchten, wie es die Kinder tun. Wir sind geboren worden, um den Glanz Gottes (unser ureigenes Licht), der in uns ist, zu manifestieren." Lernen wir wieder, uns so zu sehen wie wir wirklich sind. Dabei gilt es uns erst wieder einmal aufzurichten. Nicht mehr im Sumpf der Selbstverleugnung, der Selbstkritik und des Selbsthasses zu waten, sondern uns empor zu heben, in Richtung Selbstliebe, Selbstannahme und Anerkennung. Das dies ein langer Prozess, wie ebenfalls eine grosse Herausforderung darstellen kann, ist mir stets bewusst. Aber wie ein Hürdenläufer überspringen auch wir Schritt für Schritt die vermeintlichen Hürden und kommen so zum Ziel.

 
Eine Übung dazu: Wenn Du magst und Zeit hast, ziehe Dich an einen Ort zurück wo Du für Dich alleine sein kannst, setze Dich hin und komme zur Ruhe. Atme tief ein und wieder aus, komme immer mehr zu Dir selbst. Nimm nun ein Blatt Papier hervor und beginne damit, all Deine positiven Seiten aufzuschreiben. Sei ruhig grosszügig und nicht zu bescheiden damit. Denn wir tendieren leider eher dazu uns zu kritisieren, als uns zu loben. Jetzt aber darfst Du Dich selbst loben, darfst aufschreiben, welche tollen Qualitäten Du hast. Mach dies so lange und so oft Du willst. Wenn dies Dir schwerfallen sollte, darfst Du ruhig auch Deine Mitmenschen danach fragen. Ich bin sicher, es gibt sehr viele davon, die Dir offen und ehrlich auch Deine positiven Seiten darstellen können. Wenn Du nun diese Liste hast, dann schaue sie Dir immer wieder an. Verinnerliche sie und ergänze sie wenn Du magst. Du wirst schnell merken, wie gut es Dir tut und Dir hilft, zu einem besseren und stärkeren Selbst-Bewusst-Sein zu kommen.

Dies ist wahrlich nur eine kleine Übung, aber mit einer grossen Wirkung. Und es ist ein Anfang auf dem Weg zum Ziel. Nimm Dir dafür Zeit, denn Du bist es dir Wert. Sich Zeit für sich zu nehmen hat auch was mit Selbstliebe zu tun und ist ein wichtiger Schritt zu sich selbst zu stehen.

In diesem Sinne wünsch ich Dir viel Spass und eine tolle Ent-Deckung Deiner positiven Eigenschaften!
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